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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Österreich hilft im Krisenfall

Mädchen trinkt Wasser aus Wasserleitung.
© PWA
Bewaffnete Konflikte oder Naturkatastrophen gefährden weltweit das Leben von Millionen Menschen.

Irak, Gazastreifen, Südsudan oder Bosnien und Herzegowina: Bewaffnete Konflikte oder Naturkatastrophen gefährden weltweit das Leben von Millionen Menschen. "Österreich schaut hier nicht weg, sondern hilft", betont Außenminister Sebastian Kurz anlässlich des Welttages der Humanitären Hilfe (19. August). "Ich bin immer wieder beeindruckt von der Spendenbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher. Und möchte mich bei allen bedanken, die helfen, wenn andere in Notsituationen kommen", so Kurz. Dennoch sei auch Unterstützung von staatlicher Seite dringend notwendig. Die neuesten Zusagen Österreichs sind: 1 Million Euro für Hilfe im Gazastreifen, 200.000 Euro zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika sowie über 1 Million Euro für notleidende Menschen im Nordirak. "Österreich engagiert sich angesichts der dramatischen Situation im Nordirak unter anderem gemeinsam mit dem Roten Kreuz. Dringend benötigte Hilfe soll hier möglichst rasch ankommen", sagt Kurz.

Haus steht unter Wasser.
© Österreichisches Rotes Kreuz
Jährlich stehen rund 5 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für Menschen in Not zu Verfügung.

Wiederaufbau nach Überschwemmungen

"Für Bosnien und Herzegowina und Serbien stellen wir über 1 Million Euro bereit, damit die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen noch vor dem Winter wieder in ihre Häuser können", so Außenminister Kurz. Das Geld wird von der ADA abgewickelt und kommt über das Österreichische Rote Kreuz, Licht für die Welt und World Vision in die betroffenen Regionen. In Bosnien und Herzegowina erhalten etwa 120 benachteiligte Familien die Grundausstattung und das notwendige Wissen, um Heidelbeeren anbauen und verkaufen zu können. Das sichert den Familien ein Mindesteinkommen von 3.600 Euro im Jahr. Der Gewinn, den sie erwirtschaften, soll anderen bedürftigen Familien zugutekommen.

5 Millionen Euro jährlich

Jährlich stellt Österreich rund 5 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für Menschen in Not zu Verfügung. "Gerade im Krisenfall funktionieren die staatlichen Notfallhilfen oft nicht mehr. Hier ist internationale Solidarität gefragt: Länder, die genügend Ressourcen haben, werden um Hilfe gebeten", erklärt Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency: "Nach der Erstversorgung ist es wichtig, den Menschen die Möglichkeit zu geben, wieder ihren eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten."

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