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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.weitere öffentliche Akteure >>

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Österreich verlängert Budgethilfe für Mosambik
Vertreter der 19 Geberländer und mosambikanischen Regierung.
© by: OEZA

Vertreter der 19 Geberländer und mosambikanischen Regierung.

Mitte März wurde die neue Absichtserklärung zur finanziellen Unterstützung des Staatshaushaltes Mosambiks von Österreich unterzeichnet.


Irene Novotny, die Leiterin des Auslandsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) in Maputo, unterzeichnete am Mittwoch, 18. März 2009, die neue Absichtserklärung zur finanziellen Unterstützung des Staatshaushaltes in Mosambik. Das Abkommen regelt die komplexe Zusammenarbeit betreffend Genereller Budgethilfe zwischen insgesamt 19 Geberländern und der mosambikanischen Regierung für die nächsten fünf Jahre auf transparente Art und Weise. Die Beiträge der Geber unterstützen die nationale Strategie zur Armutsminderung (PARPA) Mosambiks, die zum einen die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessert und zum anderen helfen soll, die Millenniumsentwicklungsziele zu erreichen. Neben Reformen im Gesundheits- und Erziehungssektor sollen auch die Abläufe des Justiz- und öffentlichen Verwaltungsapparates verbessert werden.

 

Die OEZA ist seit April 2007 Mitglied der Gebergruppe der Generellen Budgethilfe in Mosambik. Österreich hat bisher Beiträge in der Höhe von 4,8 Millionen Euro geleistet.


Die Fortschritte Mosambiks in der Armutsminderung und in guter Regierungsführung werden jährlich evaluiert (Annual Review). Dabei werden auch die Geberländer hinsichtlich der Einhaltung von internationalen Verpflichtungen, wie der Pariser Erklärung oder der Accra Agenda, bewertet, um eine effizientere und wirksamere Entwicklungszusammen­arbeit zu gewährleisten. Die Teilnahme der mosambikanischen Zivilgesellschaft an dieser Analyse und dem Dialog zwischen Gebern und Regierung wird besonders gefördert.