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Österreichische Hilfe für Haiti

In der ersten Phase einer Katastrophe wie derzeit in Haiti stellt die Bundesregierung vor allem Mittel über den Auslandskatastrophenfond (AKF) für humanitäre Hilfe zur Verfügung. Laut Budgetvoranschlag ist der AKF auch für 2010 mit insgesamt fünf Millionen Euro dotiert, um im Notfall möglichst rasch helfen zu können. Über die Verwendung der Mittel entscheidet der Ministerrat, verwaltet wird der AKF vom Außenministerium. Die Austrian Development Agency (ADA) kann mit der Abwicklung von AKF-Mitteln beauftragt werden.

 

 

Pröll und Spindelegger wollen Hilfe für Haiti verstärken

Finanzielle Hilfe soll um 2 Mio. Euro aufgestockt werden.

Angesichts der humanitären Katastrophe in Haiti soll Österreich seine Bemühungen zur Hilfeleistung verstärken. Zusätzlich zu den bereits aufgebrachten Mitteln von 800.000 Euro wollen Finanzminister Josef Pröll und Außenminister Michael Spindelegger daher weitere 2 Millionen Euro an Soforthilfe für die vom Erdbeben Betroffenen bereitstellen. "Wer schnell hilft, hilft doppelt", so Pröll. Einen entsprechenden Vorschlag wollen beide Minister morgen dem Ministerrat unterbreiten.

Spindelegger, der heute beim EU-Außenministerrat in Brüssel die europäische Haiti-Hilfe mit seinen Amtskollegen koordiniert: "Österreich leistet damit einen beachtlichen Beitrag zur Soforthilfe und zum Wiederaufbau für das so schwer geprüfte Land und seine Menschen."

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
Tel.: (++43-1) 514 33 - 500 004