Teilen btn_sharing

Suche

Inhalte der Website durchsuchen

suche / search

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Wirtschaftspartnerschaften

Sie investieren in die Märkte der Zukunft?

Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

mehr >>

Österreichs Hilfspaket für Mali

Frauen mit Baby im Flüchtlingslager
© HOPE´87
Viele Menschen sind aus Mali nach Burkina Faso geflüchtet.

Der Ministerrat hat am Dienstag, 19. Februar 2013, die Teilnahme Österreichs an der EU-Ausbildungsmission (EUTM) in Mali beschlossen. Insgesamt werden bis zu neun Soldaten nach Mali entsendet. Zugleich segnete die Regierung Hilfszahlungen aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) in der Höhe von 950.000 Euro ab. Weitere 300.000 Euro werden über die Nahrungsmittelhilfe des Lebensministeriums zur Verfügung gestellt. "Damit reagieren wir auf die dringendsten Bedürfnisse der notleidenden Bevölkerung in Mali in dieser schweren Zeit", betonte Außenminister Michael Spindelegger.

500.000 Euro aus dem AKF gehen an das Internationale Rote Kreuz. 450.000 Euro werden über die Austrian Development Agency, die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, an qualifizierte, akkreditierte österreichische Nichtregierungsorganisationen vergeben, die in der Region aktiv sind. Es sei notwendig, so rasch wie möglich die "zivilen Strukturen" im krisengebeutelten Land wieder aufzubauen, betonte Spindelegger.

Soldiarität zeigen

Die Beteiligung Österreichs an der EU-Mission kostet nach Angaben von Bundeskanzler Werner Faymann rund eine Million Euro. Österreich betrachte dies als einen solidarischen Beitrag im Einklang mit der Staatengemeinschaft. Entsendet werden ein Notarzt, ein Chirurg sowie vier Notfallsanitäter. Darüber hinaus wird Österreich mit zwei Stabsmitgliedern im Missionshauptquartier vertreten sein, erläuterte das Verteidigungsministerium in einer Aussendung. Rund 20 Personen sollen zudem als "Crewmitglieder" folgen.

Stärkung demokratischer Strukturen

Bereits im vergangenen Jahr hat Österreich Nothilfe in der Höhe von 3,1 Mio. Euro für die Region geleistet. Darüber hinaus wird Österreich auch zum Aufbau staatlicher Strukturen beitragen. So plant Österreich dasKofi Annan International Peacekeeping Training Center in Ghana durch die Entwicklung und Durchführung neuer Trainingsmodule und durch die Entsendung eines Kursdirektors zu unterstützen. An der Diplomatischen Akademie in Wien werden mehrere Ausbildungsplätze für malische Staatsbedienstete bereitgestellt, die dazu beitragen sollen, einen funktionierenden Staat mit demokratischen Strukturen für die Zukunft zu sichern.