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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Politikdialog in Uganda

Team Leader Hope Kabuchu
© ADA
Hope Kabuchu vom ugandischen Evaluierungsteam präsentiert die Ergebnisse.

"Die Zusammenarbeit zwischen der Regierung und der Zivilgesellschaft ist wichtig. Gerade den Kampf gegen Korruption kann die Regierung allein nicht gewinnen", betonte Botschafter George Kangwagye, Vorsitzender des Non-governmental organization (NGO) Boards der ugandischen Regierung bei einem Treffen mit VertreterInnen der Zivilgesellschaft und den Gebern: "Die Kontrollfunktion der Nichtregierungsorganisationen ist hier unerlässlich." Um diese wichtige Aufgabe wahrnehmen zu können, brauche die Zivilgesellschaft noch Trainings und Kapazitätsentwicklung so Kangwagye beim Frühstücks-Dialog, zu dem das Uganda NGO Forum und das Auslandsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Kampala eingeladen hatten. Ziel des Treffens am 2. Mai 2013 war die Diskussion der Empfehlungen der Evaluierung zum Engagement von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Politikdialog auf breiterer Ebene.

Simone Knapp
© ADA
Simone Knapp, Leiterin des OEZA-Büros in Kampala, unterstreicht die Bedeutung von Nichtregierungsorganisationen.

Menschenrechte verteidigen

"Nichtregierungsorganisationen fördern und verteidigen Menschenrechte. Sie fordern Rechenschaftspflicht und Transparenz der Regierungen ein, stärken die Teilnahme von BürgerInnen in politischen, sozialen und öffentlichen Angelegenheiten und tragen damit auch zu wirtschaftlicher Entwicklung bei", unterstrich Simone Knapp, die Leiterin des OEZA-Büros in Kampala, die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft im Politikdialog.

"Ich freue mich darüber, dass die Zivilgesellschaft im internationalen wie im ugandischen Kontext immer stärker als entscheidender Akteur wahrgenommen wird", sagte Richard Ssewakiryanga, vom Uganda NRO Forum. Die existierende Partnerschaft mit dem NGO Board der Regierung solle weiter ausgebaut werden, um voneinander zu lernen und Vorurteile abzubauen. Von den Gebern wünscht sich Ssewakiryanga mehr Klarheit hinsichtlich finanzieller Unterstützung. Nur mit verbindlichen Förderungen können Nichtregierungsorganisationen ihr Engagement langfristig und nachhaltig gestalten.

Mit einer Stimme sprechen

Richard Ssewakiryanga, vom Uganda NRO Forum
© ADA
Richard Ssewakiryanga, vom Uganda NRO Forum, freut sich das NRO als wichtige Akteure anerkannt werden.

Mary Robinson, Sonderbeauftragte des VN-Generalsekretärs für die Region der Großen Seen, appellierte an die Nichtregierungsorganisationen ihre Rolle für Frieden und Sicherheit in der Region und insbesondere im Ostkongo ernst zu nehmen: "Um eurem Wunsch nach Frieden Gehör zu verschaffen, müsst ihr mit einer Stimme sprechen."

Die Evaluierung "Joint Evaluation of Support to Civil Society Engagement in Policy Dialogue" wurde von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit Dänemark und Schweden durchgeführt. Sie sollte herausfinden wie Geber die Zivilgesellschaft im Politikdialog besser und effektiver unterstützen können und neue Bereiche und Möglichkeiten der Zusammenarbeit definieren. Neben der Studie in Uganda wurde auch eine in Mosambik und Bangladesch durchgeführt. Die Berichte finden Sie hier.