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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Rechnungshofbericht: Austrian Development Agency ist gut aufgestellt

Der Rechnungshof bestätigt der Austrian Development Agency (ADA) den Abschluss ihrer Aufbauphase. 2004 gegründet ist die ADA zu einer professionellen Entwicklungsagentur gewachsen, die die österreichischen Programme und Projekte effizient und gemäß einer modernen Entwicklungsarchitektur umsetzen kann. Damit sind in Österreich ähnliche Strukturen der Entwicklungszusammenarbeit geschaffen worden, wie sie in den meisten EU-Mitgliedsstaaten bestehen.

Der Reformprozess ist damit weitgehend abgeschlossen, aber nicht alle Ziele wurden zur Gänze erreicht, hält der Rechnungshof in seinem am 1. Oktober 2009 veröffentlichten Prüfbericht fest. Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der ADA, sieht den Bericht des Rechnungshofes als wertvolle Anregung, um die Arbeit zu optimieren: "Seit der Überprüfung 2008 haben wir bereits etliche Punkte umgesetzt und arbeiten weiter daran. Auch der Entwurf eines neuen Unternehmenskonzeptes liegt bereits vor."

 

Empfehlungen sind wichtige Impulse

So werden Förderungen für Kleinstprojekte nicht mehr gewährt, wenn der Verwaltungsaufwand im Verhältnis zum Fördervolumen zu hoch ist. Auch wurde die Überprüfung von Projekten im Rahmen von Evaluierungen grundlegend neu geregelt und damit die Erfolgskontrolle gestärkt. Die Büros der Austrian Development Agency im Ausland verfügen nun über mehr Eigenverantwortung, was raschere Entscheidungen ermöglicht.

 

Entwicklungsagentur mit Potenzial

Die Daten wurden im Frühjahr 2008 erhoben. Der ADA wird im Bericht bestätigt, erfolgreich neue Strukturen zum Einsatz von Entwicklungshilfemitteln aufgebaut zu haben. Positiv hebt der Rechnungshof ebenfalls hervor, dass sich die ADA qualifiziert hat, Entwicklungshilfemittel der Europäischen Kommission einzusetzen. Die ADA ist damit unter den ersten staatlichen Entwicklungsagenturen in Europa, die EU-Mittel umsetzen dürfen. Erste Projekte sind bereits in Planung.

"Für die Austrian Development Agency ist der Bericht des Rechnungshofs wichtige Unterstützung und Ansporn, unsere Aufgaben, österreichische Entwicklungshilfemittel bestmöglich zum Einsatz zu bringen und das Thema Entwicklungszusammenarbeit in Österreich stark im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, noch besser zu erfüllen," unterstreicht Geschäftsführerin Öppinger-Walchshofer. "Gemeinsam mit unseren Partnern - den österreichischen Nichtregierungsorganisationen und den AkteurInnen vor Ort - werden wir weiter intensiv daran arbeiten, die Lebensbedingungen für die Menschen im Süden und Osten nachhaltig zu verbessern."