Teilen btn_sharing

Suche

Inhalte der Website durchsuchen

suche / search

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Wirtschaftspartnerschaften

Sie investieren in die Märkte der Zukunft?

Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

mehr >>

Soziales Engagement in Moldau

Staatssekretär Lopatka, Geschäftsführerin Öppinger-Walchshofer und Botschafter Schwarzinger
© ADA
Staatssekretär Lopatka, Geschäftsführerin Öppinger-Walchshofer und Botschafter Schwarzinger eröffneten die neuen Räume der Botschaft in Chisinau.

Seit 2004 ist die Republik Moldau ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Der Fokus der Aktivitäten liegt in den Bereichen Wasser- und Abwassermanagement, Berufsbildung und Good Governance. "Auch andere Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit wie Wirtschaftspartnerschaften, Kofinanzierung von Nichtregierungsorganisationen und Kredite der Entwicklungsbank sollen in Zukunft in Moldau verstärkt genutzt werden", betont Staatssekretär Reinhold Lopatka bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten der österreichischen Botschaft in Chisinau und des Auslandsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Österreich hat seit 1997 Entwicklungshilfe-Leistungen im Umfang von 22 Millionen Euro in Moldau getätigt. 10,6 Millionen Euro wurden davon von der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit abgewickelt.

Zusammenarbeit mit Moldau und anderen Gebern

Alte Frauen bieten Lopatka ein Striezel an.
© ADA
Staatssekretär Lopatka wurde von den Klientinnen des Sozialzentrums herzlich willkommen geheißen.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit fördert Projekt zur Stärkung kommunaler Infrastruktur wie etwa der Wasserver- und Abwasserentsorgung. "Vor Ort gibt es eine intensive Kooperation mit der Schweiz", betont Lopatka: "Etwa beim von der EU kofinanzierten Wasserprojekt im Bezirk Nisporeni mit einem Volumen von 11,3 Millionen Euro, das von der ADA mit 3,5 Millionen mitfinanziert wird." In der Gemeinde Dubasari Vechi besichtigte Lopatka ein von Pater Sporschill und der Stiftung Concordia gegründetes Sozialzentrum, das als Tagesbetreuungsstätte für verarmte ältere Menschen in umliegenden Gemeinden sorgt. In diesem Rahmen wurde eine Förderung Österreichs von drei Millionen Euro zur Unterstützung der Ärmsten in Moldau zur Verfügung gestellt. "Das geplante Projekt dient dem Ausbau der Kapazitäten im Sozialbereich sowie dem Betrieb von Suppenküchen und Sozialzentren in ganz Moldau", so Lopatka.

Österreichische Vertreter an einem Tisch sitzend
© ADA
Die österreichische Delegation wurde auch im moldauischen Außenministerium empfangen.

Die Mittel aus dem Finanzministerium werden von der Austrian Development Agency abgewickelt. "Besonders wichtig ist uns die Abstimmung der Maßnahmen mit der moldauischen Regierung, um die Nachhaltigkeit der Sozialleistungen zu sichern", betont Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der ADA.

Weiters auf dem Besuchsprogramm des Staatssekretärs und der ADA-Geschäftsführerin stand das Institut für Onkologie in Chisinau, wo 40 der 500 Betten für krebskranke Kinder reserviert sind. Auf die speziellen Bedürfnisse der kleinen Patienten konnte bisher aufgrund mangelnder Ausstattung, fehlender Kenntnisse über pädagogische Therapien und Lehrmaßnahmen nicht eingegangen werden. "Mit österreichischen Mitteln wird das nun geändert", erklärt Lopatka: "Durch den Transfer von Know-how an spezialisiertes pädagogisches und medizinisches Lehrpersonal wird eine bessere Betreuung der Kinder erreicht werden." Mehr als 20 Ärztinnen und Ärzte, Krankenpflegerinnen und -pfleger erhalten Fortbildungen im St. Anna Kinderspital Wien sowie im rumänischen Timisorara.