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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Strategie für Albanien

TeilnehmerInnen des Planungsworkshop in Tirana.
© by: ADA

Planungsworkshop in Tirana

Österreich folgt den Prinzipien der Pariser Erklärung und will bei der Planung der Entwicklungszusammenarbeit die wesentlichen AkteurInnen einbeziehen. In Albanien wird diese Idee konkret umgesetzt. Vom 8. bis zum 10. Juli fand in Tirana ein strategischer Planungsworkshop statt, bei dem insgesamt mehr als 100 TeilnehmerInnen Möglichkeiten für eine neue mehrjährige gemeinsame Albanien-Länderstrategie ab 2010 diskutierten.

 

Teilgenommen haben VertreterInnen des Koordinationsbüros in Tirana, des österreichischen Außenministeriums, der Austrian Development Agency, verschiedener albanischer Ministerien und lokaler Verwaltungen. Auch VertreterInnen der Zivilgesellschaft, internationaler Organisationen und anderer Geberländer nahmen am externen Teil des Workshops teil. Diese umfassende Möglichkeit verschiedene Aspekte einzubringen wurde von den TeilnehmerInnen positiv bewertet.

 

TeilnehmerInnen des Planungsworkshops in Tirana.
© by: ADA

Mit diesem breiten und partizipatorischen Ansatz wurde eine wesentliche Voraussetzung für eine neue umfassende Strategie geschaffen, die einer modernen Entwicklungszusammenarbeit und den Prinzipien der Pariser Erklärung folgt: Anpassung an Strategien und Vorgangsweisen der Partnerländer, bessere Harmonisierung unter Gebern, mehr Eigenverantwortung, Fokus auf Ergebnisse und gegenseitige Rechenschaftspflichten. Ausgangspunkt der Planungsgespräche war das derzeit gültige Landesprogramm für Albanien 2007-2009. Die Themenbereiche Wasser und Siedlungshygiene, Berufsbildung, Social Inclusion, Governance und Gender wurden speziell herausgegriffen.