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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Tourismus will gelernt sein

© ADA
Der Simien Mountains-Nationalpark lockt jährlich ca. 16.000 Trekking-TouristInnen an.

Der Tourismus birgt für Äthiopien große Chancen. 2013 erwirtschaftete das Land damit rund 700 Millionen US-Dollar. Das sind zwei Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung. "Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, brauchen wir mehr qualifizierte Leute", sagt Rahel Tekilt, die im Juni 2013 das Diplom für Tourismus-Management am Salzburger Tourismuskolleg Klessheim erlangte.

Die fundierte Ausbildung, die von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit finanziert wurde, kann Rahel in ihrem Reisebüro in Addis Abeba gut gebrauchen. Sie hat sich auf Reisen in die Simien Mountains im Norden Äthiopiens spezialisiert und bringt jedes Jahr auch viele österreichische TouristInnen in den Nationalpark. Die Management-Kenntnisse, vor allem aber ihre Know-how in Marketing sind große Vorteile im Wettbewerb mit anderen Anbietern.

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Der Nationalpark steht aufgrund seines einmaligen Naturreichtums als UNESCO-Naturerbe unter besonderem Schutz.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt seit 1998 die integrierte Entwicklung der Region Amhara im Norden Äthiopiens. Der Simien Mountains-Nationalpark steht aufgrund seines einmaligen Naturreichtums als UNESCO-Naturerbe unter besonderem Schutz und lockt derzeit jährlich ca. 16.000 Trekking-TouristInnen an. Seit 2008 hat sich die Gästezahl verdoppelt, die Einnahmen aus den Eintrittsgebühren haben sich beinahe vervierfacht. Die Gewinne aus den steigenden Nächtigungszahlen kommen großteils direkt der Bevölkerung der umliegenden Dörfer zugute. Die Nationalparkverwaltung vermittelt Jobs für 100 TourbegleiterInnen oder KöchInnen, die mit österreichischer Unterstützung ausgebildet wurden.

Ein neues Abkommen zwischen der Universität Gondar und dem Tourismuskolleg Klessheim wird dazu beitragen, dass der Region Amhara durch die Ausbildung äthiopischer StudentInnen in Hotel- und Tourismusmanagement am Kolleg in Klessheim künftig mehr qualifiziertes Lehrpersonal und Fachkräfte im Tourismussektor zur Verfügung stehen werden.