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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Let's Do Business! – Training Firm Fair Sarajevo 2010

© by: KulturKontakt Austria

Vom 17. bis 18. März 2010 wurde Sarajevo während der ersten internationalen Übungsfirmenmesse zum Handelszentrum Südosteuropas - zumindest für junge Menschen. Die Messe wurde von KulturKontakt im Rahmen des von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit finanzierten ECO-NET-Projekts organisiert. Nahezu 400 SchülerInnen und LehrerInnen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Österreich und Serbien stellten an 76 Ständen ihre virtuellen Produkte aus und betrieben internationalen Handel.

 

Ziel: Konkurrenzfähigkeit

Der österreichische Botschafter Dr. Donatus Köck informiert sich über das Angebot.
© by: KulturKontakt Austria

Der österreichische Botschafter Dr. Donatus Köck informiert sich über das Angebot.

Eröffnet wurde die Messe durch den österreichischen Botschafter Dr. Donatus Köck, den Direktor von KulturKontakt Austria Gerhard Kowař, den Vizebürgermeister der Stadt Sarajevo Miroslav Zivanovic sowie der Schülerin Bojana Maslovaric der Wirtschaftsschule Prijedor. "Der einzige Weg, sich an die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Trends anzuschließen ist das kompromisslose Insistieren auf moderne Praxis und praktische Übungen, die unsere Fachkräfte am regionalen, europäischen und globalen Markt konkurrenzfähig machen", betonte Miroslav Zivanovic.

 

Besucheransturm

© by: KulturKontakt Austria

Die von der österreichischen Bildungsbeauftragten in Sarajevo Anna Hausmaninger und ihrem Team konzipierte und organisierte "Training Firm Fair Sarajevo 2010" war ein großer Erfolg und fand ein breites mediales Echo. Über 2.000 Gäste, SchülerInnen, DirektorInnen, internationale und lokale AkteurInnen aus dem Bildungsbereich sowie interessierte UnternehmerInnen besuchten die Messe. Zahlreiche internationale Handelsfälle wurden abgeschlossen, zukünftige Geschäftsbeziehungen aufgebaut und die SchülerInnen konnten das Flair einer realitätsnahen Messe erleben. Verschiedene Veranstaltungen - eine Business-Konferenz für SchülerInnen, ein LehrerInnenworkshop sowie ein Treffen von VertreterInnen der Bildungsministerien der Region - vervollständigten das Messeprogramm.

 

Innovation Übungsfirma

© by: KulturKontakt Austria

Die Messe war ein Highlight des sehr erfolgreichen ECO-NET-Projekts, das die Förderung der Übungsfirmenidee in Südosteuropa zum Inhalt hat. Die Übungsfirma stellt eine innovative Form des Unterrichts dar, bei dem größtmögliche Praxisnähe und unternehmerisches Denken gefördert werden. Wirtschaftliches Handeln wird anhand der Abläufe eines realen Wirtschaftsbetriebes trainiert. In Südosteuropa gibt es derzeit bereits über 3.000 Übungsfirmen. ECO-NET wird von KulturKontakt Austria implementiert und durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gefördert.