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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Transnistrien: Eine Radiosendung schafft Vertrauen

Radio-Journalisten bei hinter einem Mischpult.
© CoE
Das Projekt von und für 20 Radio-JournalistInnen wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert.

Ein Fluss kann trennen, Brücken sind da um zu verbinden. Daher trägt die neue Rundfunkserie dies- und jenseits des Flusses Dnjestr den Namen "Mosty". Das ist Russisch und bedeutet "Brücken". Das Projekt von und für 20 Radio-JournalistInnen des öffentlich-rechtlichen Senders "Radio Moldova" und des Senders "Radio 1" aus Tiraspol wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit 450.000 Euro gefördert und mit Unterstützung des Europarates durchgeführt. "Wir wollen durch das Radio-Projekt Vertrauen zwischen der Bevölkerung auf beiden Seiten des Flusses wiederaufbauen. Durch den eingefrorenen Konflikt um die Region Moldaus sind die Menschen seit über zwanzig Jahren voneinander getrennt", erklärt Gerhard Schaumberger, Leiter des Auslandsbüros der Austrian Development Agency in Chisinau.

Radio-Journalisten nehmen eine Radio-Sendung auf.
© CoE
Die Sendungen werden einmal im Monat in russischer Sprache landesweit ausgestrahlt.

Verbindendes thematisieren

In den Sendungen geht es um Themen, die auf beiden Uferseiten wichtig sind. Touristische Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten entlang des Flusses oder Kinderbetreuung stehen im Zentrum der Berichte. Politik wird ausgespart. "Durch das voneinander Gehörte soll es zu einer Annäherung kommen. Es gibt es im Alltag ähnliche Probleme und Herausforderungen auf beiden Seiten zu meistern, und ähnliche Anlässe zur Freude", so Schaumberger.

Erste Schritte der Annäherung

Eine gemeinsame Sendung, gestaltet von JournalistInnen, die dies- und jenseits des Dnjestrs leben und arbeiten hat es seit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung Transnistriens 1990 noch nie gegeben. Die Sendungen werden einmal im Monat in russischer Sprache landesweit ausgestrahlt und auch im Internet sind die Sendungen abrufbar.