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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Uganda feiert Weltwassertag

© ADA
Am Weltwassertag wurde das neue Wasser-Großprojekt der EU eröffnet.

In der Stadt Lyantonde im Südwesten Ugandas wurde genau am Weltwassertag, am 22. März 2013, das neue Wasser-Großprojekt der EU eröffnet. Die Europäische Kommission will in den nächsten vier Jahren dafür sorgen, dass 350.000 Menschen in ländlichen Kleinstädten Ugandas Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen erhalten. Die Austrian Development Agency, die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit wird dieses 30-Millionen-Euro-Projekt für die EU umsetzen.

"Wir nehmen Armutsminderung ernst"

Banner über das EU Wasserprojekt in Uganda.
© ADA
350.000 Menschen in ländlichen Kleinstädten Ugandas erhalten bald Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen.

"Dieses Wasserprojekt ist mehr als eine symbolische Geste der EU und ihrer Mitgliedstaaten . Es ist vielmehr ein Zeichen dafür, wie ernst wir Armutsminderung nehmen", betonte Giorgio Ficcarelli, EU-Abteilungsleiter im Bereich Infrastruktur beim Besuch des Wassersystems der Stadt Lyantonde. Die Wasserleitungen und die Trinkwasseraufbereitung müssen renoviert und vergrößert werden, da die Einwohnerzahl der Stadt in den letzten Jahren auf 15.000 angestiegen ist. Die BürgerInnen Lyantondes hatten nach einem Ausfall der Wasserpumpe neun Monate lang keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. "Die Bauarbeiten sind jetzt dank dem neuen EU-finanzierten Projekt aber bereits angelaufen und sollen bis Mai abgeschlossen werden", erklärt Simone Knapp, die Leiterin des Auslandsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Kampala. Sie war mit der neuen projektzuständigen Mitarbeiterin Christine Nabacwa Wobusobozi zur Feier angereist.

Dorfgemeinschaften gehen mit gutem Beispiel voran

Wasserkanister montiert an einem Holzrahmen. Kippbar, zum Händewaschen.
© ADA
Einfache Vorrichtung zum Händewaschen in Lwamahungu.

Gemeinsam mit VertreterInnen der EU und Ugandas besuchten Knapp und Nabacwa Wobusobozi das Dorf Lwamahungu, welches sich vorbildhaft an Hygiene- und Sanitärmaßnahmen hält. Jeder der rund 100 Haushalte in diesem "Modell-Dorf" hat von den Wohnräumen getrennte Küchen, getrennte Toiletten und Handwasch-Einrichtungen. Die Bezirksverwaltung zeichnete die zehn engagiertesten Haushalte aus.

In Uganda trägt Österreich schon seit 16 Jahren dazu bei, dass viele Kleinstädte und ländliche Gebiete über eine gut funktionierende Wasser- und Sanitärversorgung verfügen. Mit österreichischer Unterstützung erhalten jährlich 60.000 Menschen in allen vier Landesregionen Ugandas Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu verbesserten Sanitäranlagen.