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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Verbindung über Wald und Berg

Khatuna Gogalad und Robert Zeiner
© ADA
Khatuna Gogalad, Georgiens Umweltministerin, und Robert Zeiner, ADA, unterzeichneten gemeinsam mit der GIZ eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit im Forstsektor.

40 Prozent der Fläche Georgiens sind bewaldet. Die Wälder werden nicht nur wirtschaftlich genutzt, sie erfüllen auch wichtige Funktionen als Erosions- und Klimaschutz sowie als Wasserspeicher. Durch schlechtes Forstmanagement und illegale Abholzungen befinden sich die meisten Wälder in keinem guten Zustand.

Forstwirtschaft aufforsten

Um das Forstsektor Reform-Programm in Georgien zu stärken, wurde am 21. Februar 2014 eine gemeinsame Absichtserklärung zwischen Georgien, Österreich und Deutschland unterzeichnet. Mit Unterstützung Österreichs werden im Staat am Schwarzen Meer lokale, regionale und nationale Verwaltungskapazitäten auf- und ausgebaut, um etwa den tatsächlichen Waldbestand zu erheben und regelmäßige Forstinspektionen durchführen zu können.

Stefan Scholz, BmeiA, Botschafterin Sylvia Maier-Kajbic, Robert Zeiner, ADA, mit Gunther Zimmer, ADA
© ADA
Stefan Scholz, BmeiA, Botschafterin Sylvia Maier-Kajbic, Robert Zeiner, ADA, mit Gunther Zimmer, Auslandsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Georgien.

"Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Ausarbeitung eines Trainings für Angestellte der Nationalen Forstagentur Georgiens und anderer Akteure", erklärt Robert Zeiner, Leiter Programme und Projekte International in der Austrian Development Agency. Zeiner war gemeinsam mit Stefan Scholz, Abteilungsleiter der Planungs- und Programmangelegenheiten der Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, in Georgien. "Es ist in den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit mit Georgien gelungen, ein sehr wirksames Projektpaket mit einander ergänzender für Politikformulierung, Organisationsentwicklung, Ressourcenmanagement und Öffentlichkeitsarbeit für den Forstsektor zu schnüren. Die Projekte wollen dazu beitragen den Wald als Wirtschafts- und Lebensgrundlage in umfassendem Sinn zu erhalten", so Zeiner.

Know-how weitergeben

"Besonders beeindruckt haben mich die hohe Professionalität, das Interesse und die enorme Einsatzbereitschaft unserer Partner", betont Zeiner: "Mit Georgien verbindet uns eine ausgesprochen attraktive Landschaft, die sich hervorragend für Tourismus eignet: Berge, Seen beziehungsweise das Meer und der Wald. Ähnlich wie Österreich kann dieser auch in Georgien als wesentlicher Einkommensbringer dienen. Es ist daher nicht überraschend, dass Österreich und insbesondere auch die Österreichischen Bundesforste ein gefragter Know-how-Geber bei der Entwicklung des georgischen Forstsektors sind", erläutert Robert Zeiner, der sich über die enge Kooperation mit der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit und deren Durchführungsorganisation GIZ in Georgien freut.