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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Vermittlung von EU-Know-how

© BMeiA/Mahmoud
Die Zentraleuropäische Initiative und die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit haben bereits 2008 KEP Austria ins Leben gerufen.

"Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Länder des Westbalkans und die Republik Moldau bei ihren Bemühungen, das Funktionieren ihrer Institutionen und Dienstleistungen für ihre Bevölkerung zu verbessern. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Armut, Arbeitslosigkeit und sozialer Exklusion", betont Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency, am 23. Jänner 2014 bei einer Konferenz von hochrangigen Vertretern aus 18 Mitgliedsländern der Zentraleuropäischen Initiative (CEI) in Wien.

Die Förderung Österreichs des so genannten Know-how Exchange Programmes (KEP Austria) wurde mit einem Vertrag für die kommenden drei Jahre besiegelt. Die Zentraleuropäische Initiative und die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit haben bereits 2008 KEP Austria ins Leben gerufen, um Nicht-EU-Mitgliedstaaten unter anderem dabei zu unterstützen, die Standards, die ein EU-Beitrittskandidat erreichen muss, zu erfüllen. Insgesamt wurden bisher 660.000 Euro für 22 verschiedene Projekte gebunden.

© BMeiA/Mahmoud
Österreich leistet einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Armut, Arbeitslosigkeit und sozialer Exklusion, betont Martin Ledolter, Geschäftsführer der ADA.

Nachhaltige Entwicklung fördern

In der neuen Programmphase (2014-2016) der Zusammenarbeit zwischen ZEI und der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, werden mit 400.000 Euro die Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Moldau, Montenegro und Serbien unterstützt. Inhaltliche Schwerpunkte liegen in sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung, in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und Auswirkungen des Klimawandels.

Wissen weitergeben

Bei der Vermittlung von Know-how werden konkrete Maßnahmen für die Annäherung der Partnerländer an die EU gesetzt. Das heißt, es werden die Kapazitäten und Institutionen der Länder gestärkt und konkrete Infrastrukturentwicklungsmaßnahmen umgesetzt. So wurde zum Beispiel in Moldau die Entwicklung von Klein- und Mittel-Betrieben gefördert, in Mazedonien eine günstige Solarzellentechnologie unterstützt und in Serbien die Entwicklung des Öko-Tourismus gestärkt.

Die besten Projekte werden im Zuge von zwei Aufrufen zur Projekteinreichung ausgewählt, wobei der erste Aufruf bereits im Frühjahr 2014 gestartet wird. Projektanträge der ZEI-Mitgliedsstaaten müssen im CEI-Sekretariat in Triest eingereicht werden. Einzelprojekte werden im Rahmen des Know-how Exchange Programmes mit bis zu 50 Prozent der Projektkosten und bis maximal 40.000,- Euro gefördert.