Voneinander Lernen
Abgeordnete aus Bhutan besuchten eine Woche lang Österreich. Durch den Nord-Süd-Wissensaustausch profitieren sowohl die Politiker in Wien als auch die Gäste aus dem Königreich.
Der gegenseitige Austausch und das Voneinander-Lernen steht im Mittelpunkt des Besuchs der Abgeordneten Sonam Penjore und Namgay Wangchuck aus Bhutan in Österreich. Durch das Miteinander sollen beide Seiten Ideen für ein noch effektiveres Arbeiten in den Parlamenten bekommen.
Die Rolle des Parlaments
Eine Woche lang trafen die Abgeordneten aus Bhutan mit österreichischen Parlamentariern zusammen, um über die Arbeit des österreichischen Parlaments näheres zu erfahren und sich über die Rolle von Parlamenten auszutauschen. Am Mittwoch stand ein Besuch bei der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer auf dem Programm. Am Freitag, 16. Juli 2010, waren Sonam Penjore und Namgay Wangchuck in der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, zu Gast. Außerdem informierten sich die Parlamentarier aus Bhutan beim Rechnungshof über die Internationale Organisation der Obersten Rechnungskontrollbehörden (INTOSAI).
Wissensaustausch in Wien
Der Besuch der bhutanischen Parlamentsabgeordneten fand im Rahmen der "Förderung von entwicklungspolitischer Bildung im österreichischen Nationalrat und Zusammenarbeit mit dem mosambikanischen Parlament" statt. Die Sensibilisierung österreichischer ParlementarierInnen für das Thema Entwicklungszusammenarbeit und der Wissensaustausch der Parlamentarier verschiedener Länder sowie die Intensivierung der Länder-Partnerschaften stehen dabei im Mittelpunkt.
Zusammenarbeit mit Bhutan
In Thimpu, der bhutanischen Hauptstadt, gibt es seit 1994 ein Koordinationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Seit 1998 werden die Aktivitäten in jährlichen Beratungsgesprächen bilateral geplant und schriftlich festgehalten. 2008 wurde im letzten buddhistischen Königreich im Himalaya die konstitutionelle Monarchie eingeführt.





