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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Wasser-Energie-Ernährung

Staatssekretär Lopatka, ADA-Geschäftsführer Ledolter, IIASA Entwicklungsexperte Wiberg
© ADA
Eröffnung der ADA-Jahrestagung in der Diplomatischen Akademie am 26. August 2013.

In Uganda ist es seit 1996 dank österreichischer Hilfe gelungen, 550.000 Menschen mit Trinkwasser und Toiletten zu versorgen. Auf Kap Verde förderte Österreich den Aufbau von Windkraftwerken, durch die 425.000 Menschen mit sauberer Energie versorgt werden. Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit steht das Zusammenspiel von Wasserversorgung, sauberer Energie und Ernährungssicherheit im Mittelpunkt. "Österreich kann in allen drei Bereichen auf größtes Know-how verweisen", erklärt Staatssekretär Reinhold Lopatka bei der Eröffnung der Tagung am 26. August 2013 in der Diplomatischen Akademie.

Staatssekretär Lopatka
© ADA
"Das Ziel der Vereinten Nationen "Nachhaltige Energie für Alle" erfolgreich umsetzen", so Reinhold Lopatka bei seinem Eröffnungsstatement.

Die Basis für funktionierende Demokratien legen

"Da bessere Lebensstandards und fortschreitende Entwicklung zu einem erhöhten Bedarf an Energie führen, sind ressourcenschonende Lösungen gefragt, um das Ziel der Vereinten Nationen "Nachhaltige Energie für Alle" erfolgreich umzusetzen", ist Lopatka überzeugt. Saubere und nachhaltige Energie ist daher nicht nur ein Schwerpunkt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, sondern auch ein Bereich, in dem österreichischen Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen erfolgreich aktiv sind. "Gemeinsam mit österreichischen Unternehmen sind wir in der Lage, den Privatsektor in unseren Partnerländern zu stärken, einen Mittelstand aufzubauen und so die Basis einer funktionierenden Demokratie zu entwickeln", so der Staatssekretär.

Martin Ledolter, ADA-Geschäftsführer.
© ADA
"Die Aufgabe Ernährungssicherheit zu schaffen und Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen bleiben in vielen Ländern die dringendsten Themen", betont Martin Ledolter.

Zugang zu sauberem Trinkwasser und Nahrung sichern

"Die Aufgabe Ernährungssicherheit zu schaffen und Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen bleiben in vielen Ländern die dringendsten Themen", betont Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit: "Die Tagung soll uns dazu bringen Synergien der Sektoren Ernährungssicherheit, Wasser und Energie noch besser zu nutzen", so Ledolter. Österreich ist weltweit in 11 Schwerpunktländern aktiv.

TeilnehmerInnen der ADA-Jahrestagung
© ADA
Österreich ist weltweit in 11 Schwerpunktländern aktiv.

In Äthiopien etwa unterstützt Österreich Kleinbäuerinnen und Kleinbauern dabei ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Da der Boden in den Bergen Nord Gondars sehr rasch von Erosion betroffen ist und die Bauern im Wassereinzugsgebiet leben, geht es hier darum Viehzucht und den Anbau von Feldfrüchten möglichst behutsam zu gestalten. Aktuell werden 25.000 Haushalte dabei unterstützt dies besonders umweltschonend zu tun. Das ist nur ein Beispiel mit dem sich die LeiterInnen der elf Auslandsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit den ExpertInnen der ADA-Zentrale in Wien und PartnerInnen aus Ministerien und Nichtregierungsorganisationen in den nächsten Tagen intensiv beschäftigen werden.