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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Zukunft im Kosovo fördern

Außenminister Kurz und VertreterInnen von UNDP und ADA am Gruppenfoto
© APA/DraganTatic
Mit 1,6 Millionen Euro unterstützt Österreich gemeinsam mit UNDP die wirtschaftliche Entwicklung in drei Gemeinden des Kosovo.

"Wirtschaftliche Entwicklung fördern und Arbeitsplätze schaffen – diese beiden Maßnahmen scheinen mir entscheidend für die ländlichen Regionen des Kosovo zu sein. Den Menschen hier soll es möglich sein, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und sich um ihre Zukunft und die ihrer Kinder nicht mehr sorgen müssen", betont Außenminister Sebastian Kurz in Pristina bei der Vertragsunterzeichnung zwischen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und UNDP, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, für das Projekt Integrierte territoriale Entwicklung (InTerDev) in den Gemeinden Dragash, Suhareka und Strpce.

Außenminister Sebastian Kurz und Kinder
© APA/DraganTatic
Außenminister Kurz besuchte bei seinem Kosovo-Aufenthalt eine Roma-Siedlung nahe Pristina.

Mit 1,6 Millionen Euro aus Österreich werden die Gemeinden und Kleinunternehmer in den nächsten Jahren gefördert, damit sie verstärkt Dienstleistungen im Bereich Wirtschaftsförderung und ländliche Entwicklung anbieten können. Das soll die Marktposition von rund 400 KleinunternehmerInnen verbessern, Produktivität steigern und Arbeitsplätze schaffen. "Ich freue mich, dass Österreich dazu beitragen kann diesen jungen Staat zu unterstützen und darüber, dass wir das in so besonders wichtigen Bereichen wie ländlicher Entwicklung oder Hochschulbildung tun", so Kurz. Das Projekt InTerDev kann auf bereits – ebenfalls von Österreich geförderte und höchst erfolgreiche - Entwicklungsschritte der Gemeinde Suhareke/Suva Reka aufbauen.

Außenminister Kurz und Kinder
© APA/DraganTatic
Bildung und Teilhabe an Entscheidungsprozessen sind Schlüssel für eine bessere Zukunft, betont Außenminister Sebastian Kurz in Fushe Kosove.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit ist schon seit 1999 im Kosovo aktiv und unterstützt das Land in der Hochschulbildung, wirtschaftlicher und ländlicher Entwicklung, Regierungsführung und in der Integration von Minderheiten. Im Rahmen seines Kosovo Aufenthaltes machte Außenminister Kurz in Fushe Kosove, einem Vorort Pristinas, halt und besuchte eine der größten Siedlungen der Minderheiten Roma, Ashkali und Ägypter im Kosovo.

Ein Projekt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit will dort und in 16 anderen Gemeinden das Ausbildungsniveau von Kindern und auch Erwachsenen erhöhen und ethisch motivierte Stereotype abbauen. Kinder werden abseits der Schule gefördert und sollen so besser im staatlichen Schulsystem Fuß fassen können. Die Aktivitäten werden von drei lokalen Nichtregierungsorganisationen umgesetzt, sollen 1.700 Menschen zugutekommen und werden von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit 340.000 Euro finanziert.

Bildung und Teilhabe als Schlüssel für die Zukunft

Im persönlichen Gespräch mit Kinder und Jugendlichen erkundigte sich Außenminister Kurz über die Zukunftspläne und Berufswünsche der jungen Kosovaren. "Bildung und Teilhabe an Entscheidungsprozessen sind Schlüssel für eine bessere Zukunft. Das Projekt berücksichtigt beides. Und mit dem großen Engagement der Projekt-leiter und dem Enthusiasmus der Kinder, junge Menschen und Erwachsenen wird es be-stimmt gelingen", ist Außenminister Sebastian Kurz überzeugt.