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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Zukunftsmarkt Mosambik

Staatssekretär Reinhold Lopatka
© ADA
"Mosambik ist ein Zukunftsmarkt für österreichische Unternehmen in Afrika", so Staatssekretär Lopatka.

"Mosambik ist ein Zukunftsmarkt für österreichische Unternehmen in Afrika", hielt Staatssekretär Reinhold Lopatka in seiner Rede beim Handels- und Investitionsforum zu Mosambik der Außenwirtschaft Österreich fest. Eine Wirtschaftsdelegation unter Leitung des mosambikanischen Industrie- und Handelsministers Armando Inroga Mosambik traf mit zahleichen österreichischen Firmenvertretern in der Wirtschaftskammer Österreich zusammen, um Möglichkeiten für gemeinsame Projekte auszuloten.

"Ziel des Forums  ist es, österreichische Firmen für weitere Investitionen in Mosambik zu motivieren, das zu den aufstrebenden afrikanischen Staaten zählt. Die Handelszahlen entwickeln sich positiv, doch es gibt noch Potential nach oben. Österreichische Expertise ist in den Bereichen Eisenbahnbau, Wasserkraft, Bergbau, Infrastruktur und im Dienstleistungssektor sehr gefragt", so der Staatssekretär.

Fabrikarbeiter beladen einen LKW.
© ADA
Wirtschaftliche Beziehungen mit afrikanischen Ländern sollen weiter gestärkt werden, so Lopatka.

Benachteiligte Regionen ankurbeln

"In den letzten fünf Jahren haben wir über 35 Millionen Euro in die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit Mosambik investiert, das ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist. Diese Mittel haben wesentlich dazu beigetragen, die Entwicklung benachteiligter Regionen des ländlichen Raums anzukurbeln", betonte Lopatka. "In unserer langjährigen Partnerschaft mit Mosambik haben wir bereits viel erreicht. Jetzt ist es an der Zeit, uns auch verstärkt auf den Ausbau der Handelsbeziehungen zu konzentrieren", so der Staatssekretär.

Mosambik verzeichnete zuletzt starke Wachstumsraten von sieben Prozent und darüber. Die politische Stabilität und die rapide wirtschaftliche Entwicklung des Landes seien positive Indikatoren für ausländische Investoren. "Mosambik erfüllt zudem die Kriterien für Soft Loan- Projekte. In diesem Rahmen ist bereits ein konkretes Projekt der Firma Waagner-Biro zur Errichtung von fünf Brücken im Wert von fünf Millionen Euro in den mosambikanischen Provinzen Sofala und Manica in Umsetzung. Weitere Vorhaben im Bereich der medizinischen Infrastruktur sind in Planung", so Lopatka abschließend.

Der Staatssekretär kündigte eine Fortführung der Initiative zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen mit den afrikanischen Ländern an. Rund um den 50. Jahrestag der Afrikanischen Einheit planen Außenministerium und Wirtschaftskammer im Mai und Juni weitere Gespräche mit Vertretern Afrikas.