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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Zwei Millionen für syrische Flüchtlingskrise

 

syrische Kinder vor Zelten in einem Flüchtlingslager im Libanon
© BMeiA
500.000 Kinder, Frauen und Männer sind vor dem Bürgerkrieg in Syrien bereits in den Libanon geflohen.

Seit zwei Jahren fordert der Konflikt in Syrien Menschenleben und zerstört Existenzgrundlagen. Mit jedem Tag steigt die Zahl der Männer, Frauen und Kinder, die vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat flüchten. Der Libanon – nur etwa so groß wie das Bundesland Tirol – beherbergt bereits 500.000 Flüchtlinge. Schätzungen sprechen von einer Million Menschen. Vizekanzler Michael Spindelegger besuchte letzte Woche im Rahmen einer Nahost-Reise das Flüchtlingslager Delhamieh welches von der Caritas Österreich verwaltet und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert wird.

Hilfe aus Österreich

Bundesvizekanzler Spindelegger im Gespräch mit einem minderjährigen Flüchtling
© BMeiA
Vizekanzler Michael Spindelegger besuchte das Flüchtlingslager Delhamieh, das von der Caritas Österreich verwaltet wird.

"Im Libanon konnte ich mir selbst ein Bild von den extrem schwierigen Lebensbedingungen syrischer Flüchtlinge machen. Wir möchten hier einen Beitrag leisten und haben uns daher entschieden weitere zwei Millionen aus dem Auslandskatastrophenfonds zur Linderung der humanitären Krise zur Verfügung zu stellen", kündigte Außenminister Michael Spindelegger am Dienstag, 16. April 2013, die Aufstockung des österreichischen Beitrags im Anschluss an den Ministerrat an.

Davon soll 1,1 Millionen Euro das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR im Rahmen des Nothilfeaufrufes der Vereinten Nationen für syrische Flüchtlinge in der Region erhalten. 900.000 Euro werden für Hilfsvorhaben österreichischer Nichtregierungsorganisationen für syrische Flüchtlinge in betroffenen Nachbarstaaten zur Verfügung gestellt. 300.000 Euro des Lebensministeriums werden vom Welternährungsprogramm als Nahrungsmittelhilfe abgewickelt.

Flüchtlinge vor ihren Zelten
© BMeiA
Mehr als 1,2 Millionen Syrer, davon gut drei Viertel Frauen und Kinder, mussten in Nachbarländern Zuflucht suchen.

Mit diesem Beitrag erhöht sich die gesamte humanitäre Hilfe, inklusive der Nahrungsmittelhilfe des Lebensministeriums und der Sachleistungen des Innenministeriums, die Österreich zur Linderung der durch den Syrienkonflikt hervorgerufenen Notlage leistete, auf rund sechs Millionen Euro.

Die von den Vereinten Nationen veröffentlichten Zahlen zeichnen ein dramatisches Bild der humanitären Situation in der Region: 6,5 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe. vier Millionen Menschen sind intern vertrieben. Mehr als 1,2 Millionen Personen, davon gut drei Viertel Frauen und Kinder, mussten in den Nachbarländern Zuflucht suchen.

Weitere Informationen: