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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Abgestimmte Maßnahmen

TeilnehmerInnen an dem One UN Programme.
© by: ADA

Albanien ist eines von acht Ländern der Welt, das in Kooperation mit den Vereinten Nationen das One UN Programme umsetzt.

Albanien ist eines von acht Ländern der Welt, das in Kooperation mit den Vereinten Nationen (VN) das One UN Programme umsetzt. Die Vereinten Nationen leisten mit dieser Initiative einen wichtigen Beitrag zur Stärkung nationaler Kapazitäten und nachhaltiger Entwicklung. In "One Programme" sind die Aktivitäten und Ziele der vertretenen Organisationen mit den Entwicklungszielen der Länder abgestimmt und in "One Budget" zusammengefasst. 2009 haben die Vereinten Nationen mit dem Programm 18 Millionen US-Dollar umgesetzt.

 

In Albanien umfasst es rund 85 Prozent der Arbeit der VN im Land. 14 beteiligte Agenturen, Fonds und Programme bündeln dadurch ihre Expertise. Die Maßnahmen betreffen vor allem die Bereiche Transparenz, rechenschaftspflichtige Regierungsführung, ländliche und umweltbewusste, nachhaltige Entwicklung. Maßnahmen, die auch mit den Prioritäten der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit übereinstimmen und den Balkanstaat an die EU heranführen.

 

Gleiche Chancen für Mann und Frau

TeilnehmerInnen am One UN Programme.
© by: ADA

Durch ein gemeinsames Programm der albanischen Regierung und der VN wird Geschlechtergleichstellung forciert.

Ein gutes Beispiel für den Erfolg des One UN Rahmenprogramms ist die fortschreitende Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Albanien: Durch ein gemeinsames Programm der albanischen Regierung und der VN wird Geschlechtergleichstellung forciert.


Das Bewusstsein für Genderungleichheit, Diskriminierung, aber auch für Gewalt an Frauen ist gestiegen – auf nationaler Ebene sowie in der Zivilgesellschaft. Auch die Einführung einer Genderquote in das albanische Wahlgesetz, gendersensitive Politik, die auf geschlechtsspezifische Themen eingeht und Frauen ind ie Politikgestaltung einbezieht, sowie die Verbesserung der behördlichen und institutionellen Arbeit gegen häusliche Gewalt sind erste Ergebnisse der Maßnahmen. Das gemeinsame Programm zur Gleichberechtigung in Albanien kooperiert auch mit dem von Österreich geförderten "Gleichstellungsprogramm" bei dem auf Gemeindeebene bewusstseinsbildende Maßnahmen und konkrete Hilfestellungen für diskriminierte oder von Gewalt betroffenen Frauen eingerichtet wurden.

 

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