Ausgezeichnete Entwicklungszusammenarbeit
Die Initiative Ke Nako Afrika – Afrika jetzt! der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, konzipiert und umgesetzt von der Austrian Development Agency (ADA), dem Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) und der Afrika Vernetzungsplattform (AVP), begleitet von Grayling Austria, ist mit dem Österreichischen PR-Staatspreis 2010 ausgezeichnet worden.
Die Initiative Ke Nako Afrika - Afrika jetzt! wurde von der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, anlässlich der Fußball-WM in Südafrika in diesem Sommer ins Leben gerufen. Eine Vielzahl von Partnerschaften mit unterschiedlichen Akteuren und Organisationen zeichnete österreichweit ein neues, differenziertes Bild von Afrika jenseits der gängigen Klischees von Krisen, Kriegen und Katastrophen.
300 Veranstaltungen für 200.000 Interessierte
Die ADA und ihre Partner VIDC und AVP entwickelten gemeinsam Claim, Logo und eine Vielzahl von Dialogprojekten. Mehr als 100 Organisationen beteiligten sich an der Initiative, rund 300 Veranstaltungen begeisterten 184.000 BesucherInnen. Ein Highlight der Initiative war die multimediale Afrika-Ausstellung der ADA im Wiener MuseumsQuartier. Anhand von Filmen, Musik, Literatur und Fotos konnten sich die BesucherInnen im Ausstellungscontainer auf eine virtuelle Reise in acht afrikanische Städte begeben.
"Entwicklungszusammenarbeit hat Relevanz"
"Die Initiative Ke Nako Afrika – Afrika jetzt! wurde durch die gute Zusammenarbeit mit vielen Partnern ermöglicht. Wir freuen uns mit allen Beteiligten sehr über diese Anerkennung. Sie zeigt, dass Entwicklungszusammenarbeit gesellschaftliche Relevanz hat. Das ist gerade jetzt ein wichtiges Signal für uns und bestärkt uns in unserer Arbeit", so Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der ADA.
Begründung der Jury für den PR Staatspreis:
In eindrucksvoller Weise ist es "Ke Nako Afrika" gelungen, Image PR für einen ganzen Kontinent zu betreiben und damit ein wichtiges gesellschaftliches Thema mit kommunikativen Mitteln voran zu treiben. Das Projekt überzeugt durch die koordinierte Bündelung vielfältiger Maßnahmen, die unter einer Dachmarke inklusive Branding zusammengefasst wurden. Unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen kamen in teils kontroversiell geführten Dialogen zu Wort, wobei im Rahmen der Aktionen stets Sensibilität im Umgang mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen im Vordergrund stand. Die Initiative konnte Partner aus zahlreichen Organisationen gewinnen, neben Medien auch österreichische und afrikanische Nichtregierungsorganisationen, Universitäten, Jugendorganisationen und Kulturinstitutionen. Durch diese integrierende Vorgehensweise gelang es im Rahmen von über 300 Veranstaltungen, den Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft zu nützen und den afrikanischen Communities in Österreich zu einer stärkeren positiven Präsenz zu verhelfen.










