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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Berufsbildung im Fokus

Diskussionrunde.
© by: ÖFSE

Arbeitsgruppe zum Thema "Inhaltliche Trends".

Durch die Fokussierung auf die Förderung des Grundschulbereiches geriet berufliche Bildung innerhalb der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in den letzten beiden Jahrzehnten immer mehr ins Abseits. Seit einigen Jahren findet jedoch eine Trendwende statt: Das Augenmerk der internationalen Gemeinschaft richtet sich wieder verstärkt auf den sekundären Bildungsbereich als notwendige Ergänzung eines entwicklungsrelevanten Bildungsangebotes.

Belege für diese Trendwende finden sich etwa im Geberverhalten. Es werden wieder mehr finanzielle Mittel für diesen Bereich zur Verfügung gestellt, mit den Partnerländern Strategien und Programme ausgearbeitet und Entwicklungsmöglichkeiten des sekundären Bildungsangebotes generell verstärkt bei Konferenzen und Treffen thematisiert. Der nächste Global Monitoring Report der Initiative "Education For All" - der zentrale internationale Bildungsbericht - wird sich 2012 erstmals ebenfalls diesem Thema widmen.

 

Berufsbildung in der OEZA

Teilnehmerinnen der Fachtagung.
© by: ÖFSE

Teilnehmerinnen der Fachtagung.

Entgegen allen Trends hat Berufsbildung in der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) eine lange und ungebrochene Tradition. Die Austrian Development Agency, die Agentur der OEZA, stellte bislang bis zu sechs Prozent ihres Budgets für Maßnahmen im Bereich Berufsbildung zur Verfügung.

 

Befruchtender Diskurs

Helga Fasching vom Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien, zum Thema Inklusive Berufsbildung.
© by: ÖFSE

Helga Fasching, Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien, sprach zum Thema "Inklusive Berufsbildung".

Im Juni 2011 veranstaltete die ADA in Kooperation mit der ÖFSE eine Fachtagung zum Thema Berufsbildung in der Entwicklungszusammenarbeit, die sich an ExpertInnen und Stakeholder dieses Bereiches richtete und Information, Diskussion und Austausch zum Thema fördern sollte. Vor dem Hintergrund der internationalen Neu- und Umorientierung der Berufsbildungsförderung wurden die Schwerpunktsetzungen der OEZA vorgestellt und diskutiert. Relevante Themen des internationalen Diskurses wie Inklusion, die Ansprüche des Arbeitsmarktes an Berufsbildungsmaßnahmen und die Herausforderungen des informellen Sektors wurden von ExpertInnen in die Debatte eingebracht. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der OEZA: Qualitätskriterien und Prinzipien wurden vorgestellt und mittels konkreter Best-Practice-Beispiele veranschaulicht.

Teilnahme und Beiträge der Veranstaltung zeigten, dass Austausch und Vernetzung in diesem Bereich gewünscht werden. Ebenfalls deutlich wurde, dass die OEZA am Schwerpunkt Berufsbildung festhalten sollte. Die Dokumentation der Veranstaltung fasst die ReferentInnen-Beiträge und Diskussionen zusammen.

 

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