Bildung und bewaffnete Konflikte - 2011 Education for All - Global Monitoring Report

- Education for All - Global Monitoring Report
Bewaffnete Konflikte stellen eine der größten Herausforderungen für Entwicklung dar, mit denen sich die internationale Gemeinschaft konfrontiert sieht. Neben dem unmittelbaren menschlichen Leiden, welches sie verursachen, sind gewalttätige Konflikte die Ursache von Armut, Ungleichheit und ökonomischem Stillstand. Kinder leiden oft besonders unter kriegerischen Auseinandersetzungen, Bildungssysteme werden durch sie nicht selten zerstört: Rund ein Drittel der 69 Millionen Kinder, die keinen Zugang zu Schulbildung haben, leben in nur 20 von Konflikten betroffenen Ländern.
Der 2011 Global Monitoring Report der Vereinten Nationen beschäftigt sich mit den schädlichen Auswirkungen von Konflikten für die Ziele der Initiative "Bildung für alle". Diese Initiative wurde 1990 in Thailand initiiert und beim Weltbildungsforum in Dakar im Jahr 2000 mit sechs konkreten Bildungszielen ausgestattet.
Der Global Monitoring Report will mit einer eigenen Agenda das Recht auf Bildung während Konflikten sichern. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, in Konflikten soll das Recht auf Bildung zu gestanden werden und Bildungssysteme nach Konflikten wieder hergestellt werden.
Der Report untersucht auch die Rolle, die unzweckmäßige Bildungspolitiken beim Entstehen von Konditionen, die bewaffnete Konflikte fördern, spielen. Er greift auf die Erfahrung mehrerer Länder zurück und macht Probleme sowie Lösungen aus, die dazu beitragen können, Bildung zu einer Kraft für Frieden, sozialer Kohäsion und menschlicher Würde zu machen.
Der Education for All - Global Monitoring Report wurde am 1. März 2011 veröffentlicht.






