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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

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Österreich hat in Bosnien und Herzegowina viel bewirkt


TeilnehmerInnen an der Abschlussveranstaltung in Bosnien und Herzegowina.
© by: ADA

Österreich unterstützte Bosnien und Herzegowina von 1995 bis 2010.

"Nach jahrelanger Entwicklungszusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina, die große Erfolge in der Stabilisierung des Landes zu verbuchen hat, gilt es nun den Staat auf EU-Ebene bestmöglich zu unterstützen. Als Anreiz für Reformreife und Stabilität ist die europäische Perspektive von großer Bedeutung für die Zukunft des Landes", betonte Außenminister und Vizekanzler Michael Spindelegger anlässlich der Schließung des Koordinationsbüros der Austrian Development Agency in Sarajevo Mitte des Jahres. Um die Erfolge der österreichischen Hilfe nachhaltig abzusichern, werden im Rahmen der Phasing-Out Phase alle noch laufenden Projekte und Programme zu Ende geführt oder an Projektpartner übergeben.

 

Der Jugend Perspektiven geben

"Die Bilanz der österreichischen Unterstützung in Bosnien und Herzegowina kann sich sehen lassen: Mit österreichischer Hilfe wurden tausende Arbeitsplätze geschaffen und damit vor allem jungen Menschen eine Perspektive gegeben. Wir haben dazu beigetragen, die Berufs- und Erwachsenenbildung sowie die Rahmenbedingungen für Investitionen zu verbessern und die Rechtsstaatlichkeit zu stärken", zog der Außenminister am 18. Mai 2011 Bilanz.


Von 1995 bis 2010 unterstützte die Österreich Bosnien und Herzegowina - etwa in Projekten und Programmen zur Reformierung der Universität oder Modernisierung der Verwaltung - mit insgesamt 465 Mio. Euro. 2011 bis 2013 wird die Europäische Kommission Bosnien und Herzegowina rund 314 Mio. Euro für die Heranführung des Landes an die Europäische Union zur Verfügung stellen.

 

Zusammenarbeit auf anderer Ebene

"Österreich und Bosnien und Herzegowina verbindet nicht nur die Geschichte sondern auch ein reiches Netzwerk auf institutioneller, menschlicher und wirtschaftlicher Ebene und das wird auch in Zukunft so bleiben", versichert Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, in Sarajevo. "Die Zusammenarbeit in den letzten Jahren war geprägt von gemeinsamen Bestrebungen zur Armutsreduktion, der Modernisierung des Bildungswesens, der Stärkung der gesamtstaatlichen Strukturen sowie der Förderung von Wirtschaft und Beschäftigung", erinnert Öppinger-Walchshofer. Dennoch gebe es einiges zu tun. "Und deshalb sind wir bestrebt Bosnien und Herzegowina auch weiterhin im Rahmen von Wirtschaftspartnerschaften, Kooperationen von Nichtregierungsorganisationen oder etwa EU-finanzierte Programmen zu unterstützen", so die Geschäftsführerin der Austrian Development Agency.

 

Die Zusammenarbeit verlagert sich

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit zieht sich aus dem Westbalkan schrittweise zurück, da die Länder der Region als potenzielle Kandidatenländer weitreichende finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union erhalten. Im Zeitraum von 2007 bis 2011 beläuft sich die durchschnittliche Mittelzuweisung der Europäischen Union an den westlichen Balkan auf rund 800 Mio. Euro pro Jahr. Keine andere Region der Welt erhält, pro Kopf gerechnet, eine ähnlich hohe Unterstützung seitens der Kommission.

 

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