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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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"Entwicklungskooperation mit Nicaragua auf neuen Wegen"

Brigitte Öppinger-Walchshofer, ADA-Geschäftsführerin; Christina Hörnicke, stellvertretende Büroleiterin und Fachreferentin für den sozialen Sektor; Edgar Chamorro, Exekutivdirektor des Generalsekretariats des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SG-SICA); Wolfgang Waldner, Staatssekretär im Außenministerium.
© by: ADA/Hubert Neuwirth

V.l.n.r.: Brigitte Öppinger-Walchshofer, ADA-Geschäftsführerin; Christina Hörnicke, stellvertretende Büroleiterin und Fachreferentin für den sozialen Sektor; Edgar Chamorro, Exekutivdirektor des Generalsekretariats des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SG-SICA); Wolfgang Waldner, Staatssekretär im Außenministerium.

"Die Kooperation Österreichs mit Nicaragua im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit hat in den vergangenen 25 Jahren auch zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Nicaragua beigetragen", so Staatssekretär Waldner anlässlich seiner Projektreise nach Nicaragua. Die gemeinsamen Erfolge erleichtern das geplante Auslaufen der Landesstrategie bis Ende 2013. "Über Wirtschaftspartnerschaften, Projekte von Nichtregierungsorganisationen und EU-Programme werden wir weiterhin mit Nicaragua verbunden bleiben und bereits Erreichtes absichern. Wir bleiben starke Partner", betonte Staatssekretär Wolfgang Waldner.

 

Gute Resultate

"Nicaragua ist auf einem guten Weg. Die extreme Armut ist in den letzten Jahren gesunken und auch im Gesundheitsbereich wurden beachtliche Erfolge erzielt", hielt der Staatssekretär fest. "Die Programme der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit haben vor allem die ländliche Entwicklung, den Gesundheits- und Bildungsbereich, sowie den Privatsektor gestärkt" erwähnte Waldner nach seinen Gesprächen in Managua. So helfen zum Beispiel österreichische Programme an der Ackerbaugrenze zum Regenwald kleinen landwirtschaftlichen Betrieben dabei, auf ökologische Anbaumethoden umzustellen.

 

Fluss und Hütten in Nicaragua.
© by: ADA

"Nicaragua ist auf einem guten Weg," so Staatssekretär Waldner.

"Ein Blick zurück zeigt, dass die österreichische Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen die lokale Wirtschaftsentwicklung angeregt hat und neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Davon haben vor allem Jugendliche und Frauen profitiert", freut sich Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, die den Staatssekretär auf seiner Reise begleitet.

 

"Die Wartelisten für Operationen haben sich um die Hälfte verkürzt, mehr als 90 Prozent aller Kinder werden jährlich geimpft, 60 Prozent aller werdenden Mütter erhalten Schwangerschaftsvorsorge. Das sind Massnahmen die den schwächsten Teilen der Bevölkerung wirklich helfen", setzt die ADA Geschäftsführerin fort.

 

Erfolge absichern

"Bis Ende 2013 wird das bilaterale Engagement in einem mit den Partnerinstitutionen abgestimmten Prozess abgeschlossen. Großen Wert legen wir dabei auf die Absicherung der erreichten Erfolge und die Einbettung der Programme in weiterführende Kooperationen etwa mit anderen Gebern. Im Einklang mit den Prioritäten der Europäischen Union wird sich die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit in Zukunft auf die Partnerländer in Afrika konzentrieren. Mit dieser geografischen Fokussierung kommt Österreich den Empfehlungen des Entwicklungshilfeausschusses der OECD und den Grundsätzen internationaler Arbeitsteilung nach", so Waldner abschliessend.

 

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