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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Gegen die Auswirkungen des Klimawandels

Gemüseanbau.
© by: ADA

In einer ehemals ausgetrockneten Flussniederung wird wieder Gemüse angebaut.

Mit einem neuen Projekt unterstützt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) eine vorausschauende Entwicklungsplanung in Burkina Faso. Umweltschutz und die Anpassung an den Klimawandel auf lokaler Ebene stehen dabei im Zentrum.

 

Schwierige Umweltbedingungen

Ein filternder Damm.
© by: ADA

Filternde Dämme können Böden wieder fruchtbar machen.

Erosion, die Auslaugung der Böden und häufige Dürren, aber auch Überschwemmungen sind Gegebenheiten, unter denen die ländliche Entwicklung in Burkina Faso leidet. Der Klimawandel verschärft die Situation zunehmend. Das von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und UNDP geförderte Projekt unterstützt Gemeinden und Regionen dabei, die sich wandelnden Umweltbedingungen in ihren lokalen Entwicklungsplänen zu berücksichtigen. Im Rahmen einer Dialogplattform sollen öffentliche sowie private und zivilgesellschaftliche Akteure darüber aufgeklärt werden, wie trotz schwieriger werdender Umweltbedingungen Wachstum und Armutsminderung möglich sind. Beispiele sind mehr landwirtschaftliche Vielfalt, um Abhängigkeiten von einzelnen Erzeugnissen zu verringern, und verbesserte Lagerbedingungen, damit die Menschen im Falle von Ernteausfällen in Trockenperioden auf Vorräte zurückgreifen können. Auch die Finanzierung von Entwicklungsvorhaben muss erleichtert werden. Die Auswahl der Maßnahmen gründet auf bewährten lokalen Erfahrungen und der Anwendung angepasster Technologie.

 

Fokus Nachhaltigkeit

Vertragsunterzeichnung.
&copy: UNDP

Die UNDP-Landesdirektorin, Ingrid Cyimana, und der Leiter des Koordinationsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, Walter Ehmeir, unterzeichneten Mitte Dezember 2011 den Projektvertrag.

Umweltschutz ist zentrales Anliegen der nationalen Entwicklungsstrategie Burkina Fasos. Das Vorhaben, das in Zusammenarbeit mit dem burkinischen Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung umgesetzt wird, unterstützt dieses Ziel. Die Gesamtkosten des bis Ende 2015 laufenden Projekts liegen bei rund 6,6 Millionen Euro, wozu Österreich 1,6 Millionen Euro beiträgt.

 

Nachhaltige ländliche Entwicklung stellt einen der Schwerpunkte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit Burkina Faso dar. Der Schutz und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, verbesserte Ernährungssicherheit sowie die Stärkung der Kapazitäten der lokalen Verwaltung gehören zu den Zielen dieses Schwerpunkts, die Österreich schon bisher erfolgreich unterstützte. Das neue Projekt widmet sich diesen Bereichen unter dem Gesichtspunkt des Klimawandels, um die Nachhaltigkeit von Wachstum und Entwicklung besser gewährleisten zu können.

 

Weitere Informationen: