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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Migration und Entwicklung in Einklang bringen

ADA-Geschäftsführerin Brigitte Öppinger-Walchshofer am Podium.
© by: Patrizia Gapp

In ihrer Eröffnungsrede betonte ADA-Geschäftsführerin Brigitte Öppinger-Walchshofer den wertvollen Beitrag von MigrantInnen zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele.

"Migration leistet einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele", betonte Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, in ihrer Eröffnungsrede bei der internationalen Konferenz "Bridging the Gap" in Wien. Die Konferenz war Teil der europäischen CoMiDe-Initiative, die eine kohärente Migrations- und Entwicklungspolitik in Europa unterstützt. 140 ExpertInnen aus sieben afrikanischen wie europäischen Ländern diskutierten am 23. und 24. Jänner 2012 über Wechselwirkungen sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen MigrantInnen-, Nichtregierungs- und staatlichen Organisationen.

 

Große Wirkung

Publikum von hinten mit Blick aufs Podium.
© by: Patrizia Gapp

Die CoMiDe-Initiative tritt für mehr Kohärenz in der Migrations- und Entwicklungspolitik ein.

"Geldüberweisungen von Migranten und Migrantinnen an Verwandte und Freunde in ihrer Heimat werden zu 60 Prozent für Lebensgrundlagen wie Nahrung, Behausung und Kleidung verwendet und investiert", veranschaulichte Öppinger-Walchshofer den engen Zusammenhang zwischen Migration und Entwicklung. MigrantInnen übermitteln neben Geld auch Werte wie gute Regierungsführung in ihre Herkunftsländer. Migration könne auch zur Stärkung sowie zu mehr ökonomischer und finanzieller Selbstständigkeit von Frauen führen. - Inhalte, die auch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit zu ihren Schwerpunkten zählt.

 

Kohärenter Ansatz

"Migrationspolitik und Entwicklungsziele müssen in Einklang gebracht werden", unterstrich in diesem Sinne Walter Posch, Direktor des VIDC/Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation, das die CoMiDe-Initiative federführend betreut. Die zwei Politikfelder nicht mehr getrennt voneinander zu behandeln, sondern Migration als Ergebnis der globalen Ungleichheiten zu betrachten, ist Ziel der Initiative.

 

Weitere Informationen: