Österreich hilft Flutopfern in Pakistan

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Ein Fünftel der Fläche Pakistans ist überflutet.
Die Bundesregierung stellt 5,6 Million Euro zur Verfügung, um die Not im Katastrophengebiet in Pakistan zu lindern. Davon werden 1,5 Millionen Euro über österreichische humanitäre Hilfsorganisationen (Caritas, Diakonie, Hope87 und das Österreichische Rote Kreuz) abgewickelt. Mit 3,5 Mio. des Gesamtbetrags werden die Hilfsaktivitäten von UNICEF, UN-OCHA, UNHCR und Internationalen Rotkreuz Organisationen unterstützt.
Der Ministerrat hat am Dienstag, 24. August 2010, in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause 5,6 Millionen Euro Unterstützung für die Betroffenen der Überschwemmungen in Pakistan beschlossen. Diese Summe setzt sich aus 1,5 Millionen aus dem Auslandskatastrophenfonds des Außenministeriums und 3,5 Millionen Euro aus Mitteln des Finanzministeriums zusammen. Weiters stellt das Lebensministerium Nahrungsmittelhilfe im Wert von 200.000,- Euro zur Verfügung und rund 400.000 Euro sind in Form von Sachmitteln in Soforthilfemaßnahmen geflossen. Nach den verheerenden Überschwemmungen in Pakistan brauchen etwa zehn Millionen Menschen dringend humanitäre Unterstützung.
Hilfe soll Menschen erreichen

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Internationale Hilfe bringt den Betroffenen Nahrungsmittel.
"Wir werden gewährleisten, dass der Großteil des Betrages direkt internationalen Organisationen wie der UNO oder den Internationalen Rotkreuz Organisationen zur Verfügung gestellt wird", betont Außenminister Michael Spindelegger. 1,5 Millionen Euro sollen über österreichische Nichtregierungsorganisationen abgewickelt werden. "Damit stellen wir sicher, dass Organisationen, die direkt mit den Betroffenen im Kontakt sind und Erfahrungen in Pakistan haben, unterstützt werden", so Spindelegger.
Die Situation bleibt angespannt
Heftige Monsunregenfälle waren der Auslöser für die Katastrophe, die sich mittlerweile über eine Fläche von mehr als einem Fünftel Pakistans erstreckt. Die Situation bleibt angespannt. 1.500 Menschen sind durch die Überschwemmungen bereits umgekommen. Insgesamt sind mehr als 15 Millionen Menschen von der Flut betroffen. Weitere Regenfälle sind zu befürchten.
Die ersten Sofortmaßnahmen der internationalen Gemeinschaft versuchen die Versorgung der Betroffenen mit sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln, medizinischer Hilfe und Unterkünften zu sichern. Die durch die Wassermassen zerstörte Infrastruktur erschwert die Verteilung der Hilfsgüter und sorgt für enorme Schwierigkeiten im Gesundheitssektor. Nach den ersten Hilfsmaßnahmen wird Unterstützung beim Wiederaufbau benötigt. Sowohl die Infrastruktur als auch die Landwirtschaft muss wieder zum Funktionieren gebracht werden.
Konkrete Maßnahmen
Österreich hilft nicht nur finanziell, sondern auch mit konkreten Sachleistungen. Seitens des Innenministeriums wurden Mittel zur Wasserdesinfektion und weitere Sachleistungen für Unterkünfte und medizinische Versorgung im Wert von 160.000 Euro bereit gestellt. Weitere 200.000 Euro des Lebensministeriums werden als Nahrungsmittelhilfe über das World Food Programme abgewickelt. Schließlich stellt das Verteidigungsministerium neben der Entsendung eines Experten in ein VN-Koordinationsteam auch Zeltplanen und Bekleidung im Wert von 275.000 Euro zur Verfügung.






