Home Logo Print

Navigation allgemein


Navigation Informationen



ENTWICKLUNG.AT

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Österreich leitete erfolgreich Wassersektor in Uganda

Zwei Jahre lang wurden in Uganda alle Geberdiskussionen im Bereich Wasser und Siedlungshygiene vom Büro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Kampala koordiniert; bei der jährlichen Überprüfungskonferenz wurden diese Aufgaben an die Afrikanische Entwicklungsbank übergeben.

 

Fortschritte in der Wasserversorgung

Simone Knapp, Leiterin des Büros der OEZA in Kampala, Morten Svelle, stellv. Botschafter, Maria Kiwanuka, Finanzministerin, Maria Mutagamba, Ministerin für Wasser und Umwelt.
© by: ADA

v.l.n.r.: Simone Knapp, Leiterin des Büros der OEZA in Kampala, Morten Svelle, stellv. Botschafter Norwegens, Maria Kiwanuka, Finanzministerin, Maria Mutagamba, Ministerin für Wasser und Umwelt.

Bei der Konferenz im Oktober 2011 mit dem Titel "Addressing environmental challenges for sustainable development", an der Regierung, Zivilgesellschaft und Entwicklungspartner teilnahmen, lobten die österreichischen VertreterinInnen im Namen aller Geber noch einmal die erzielten Fortschritte der Regierung und des ugandischen Wasser- und Umweltministeriums. So wurde etwa mit österreichischer Unterstützung ein Atlas fertiggestellt, der Aufzeichnungen über alle Wasserstellen in Uganda enthält und nun auf der Webseite des ugandischen Wasser- und Umweltministeriums öffentlich zugänglich ist. Diese für alle im Sektor Wasser und Siedlungshygiene tätigen Akteure wichtigen Informationen tragen auch zu Transparenz bei und zeigen der Bevölkerung, wie die Steuern und Gelder der Geber eingesetzt wurden.

 

Weitere Anstrengungen notwendig

Gleichzeitig zeigt sich Österreich jedoch besorgt über die sinkende Budgetzuweisung an das Wasser- und Umweltministerium und sieht damit gerade im ländlichen Raum weitere Fortschritte bei der Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser gefährdet. Zwar erhielt im vergangenen Jahr durch Investitionen der ugandischen Regierung, der Gebergemeinschaft und von Nichtregierungsorganisationen eine weitere Million Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, das ebenso hohe Bevölkerungswachstum führt jedoch zu einer Stagnation. Das Bevölkerungswachstum und die Einrichtung immer weiterer und kleinerer Verwaltungseinheiten (Distrikte) erfordern zunehmend mehr Mittel. Trotz großer Anstrengungen und Erfolge haben erst 65 Prozent der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser.

 

Neue Ziele vereinbart

Für das kommende Finanzjahr vereinbarte die Regierung mit der Zivilgesellschaft und der Gebergemeinschaft elf neue Ziele zur Steigerung der Effizienz. So sollen etwa eine Karte der Verunreinigungsquellen im Viktoriasee erstellt und Standards für Wasserpumpen vereinheitlicht und besser ausgewiesen werden.