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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Sauber reisen

Baum in Chemba, Mosambik.
© by: ADA/Eva Kohl

Der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen ist von zentraler Bedeutung, um die Grundlagen des Tourismussektors nicht zu gefährden.

Mit fast 3000 Kilometern Meeresküste, riesigen tropischen Wäldern, Nationalparks und mehreren großen Flussdeltas verfügt Mosambik über großes touristisches Potenzial, das immer mehr BesucherInnen ins Land lockt. Tourismus ist ein wichtiger Schlüsselsektor für die Entwicklung des Landes. Um seine Grundlagen nicht zu gefährden, muss das Wachstum aber nachhaltig sein.

 

Bewusst Ressourcen sparen

Ein von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit unterstütztes Projekt zur Förderung von "Corporate Social Responsibility" - der Übernahme von Verantwortung seitens Unternehmen für ein nachhaltiges Wirtschaften - und umweltschonenden Produktionsbedingungen im mosambikanischen Tourismussektor trägt zu "grünem Wirtschaften" (Green Economy) bei.

 

Luftaufnahme von grüner Landschaft mit Fluss in Mosambik.
© by: ADA/Heidi Liedler-Frank

Die Basis von Green Economy ist eine nachhaltige Form des Wirtschaftens.

Das Projekt "Mainstreaming resource efficient and cleaner production (RECP) in the accommodation sector of Mozambique and its supply chain" wird auf nationaler Ebene von UNIDO und UNEP in enger Zusammenarbeit mit dem "National Cleaner Production Centre Mozambique" umgesetzt. Es unterstützt Tourismusunternehmen unter anderem dabei, Ressourcen wie Wasser oder Energie zu sparen oder verstärkt lokal produzierte Produkte zu konsumieren. Manager und Hotelangestellte werden geschult, diese Maßnahmen auch umzusetzen.

 

Green Economy als doppelter Gewinn

Dass die frühzeitige Einbindung und kontinuierliche Schulung der MitarbeiterInnen von großer Bedeutung für eine nachhaltige Anwendung von Energiesparmaßnahmen und umweltfreundlichen Produktionsbedingungen sind, hat eine Untersuchung von sieben am Projekt teilnehmenden Hotels in Maputo gezeigt. Ein weiteres Resultat der Studie: Ein großer Anreiz für viele UnternehmerInnen ist die Tatsache, dass durch Green Economy nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch gespart werden kann.

 

Ökologische Nachhaltigkeit sichern

Teilnahmezertifikat für Hotels.
© by: ADA/Eva Kohl

Als Abschluss des Seminars überreichte der nationale Tourismusdirektor den Hotels ein Teilnahmezertifikat.

Die Ergebnisse der Studie wurden bei einem Seminar in Mosambik Anfang November vorgestellt. "Die ökologische Nachhaltigkeit zu sichern ist eines der acht Millenniums-Entwicklungsziele. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit ist bemüht, dieses in Verbindung mit dem Ansatz der Green Economy zu erreichen. Dieser wird auch eines der Hauptthemen bei der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro im Juni 2012 sein", betonte Eva Kohl, Leiterin des Büros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Maputo, in ihrer Eröffnungsrede.

 

Weitere Informationen: