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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Saubere Energie kurbelt Entwicklung in Westafrika an

Windkraftwerke in Kap Verde.
© by: ECREEE

Kap Verde ist in Sachen erneuerbare Energien Vorreiter in Westafrika.

Windkraft und Photovoltaik gelten als Hoffnungsträger für unabhängige Energielösungen, wirtschaftlichen Aufschwung und nachhaltige Entwicklung. Die Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen Entwicklungs­zusammenarbeit, unterstützt die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS auf dem Weg zu umweltfreundlicher Energieautonomie. Als Vorreiter für die gesamte Region hat sich Kap Verde etabliert. Bis 2012 soll bereits ein Viertel des Strombedarfs des Inselarchipels durch lokale Windenergie und Photovoltaik generiert werden.

 

Die Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban ist Anlass, dass der enge Zusammenhang zwischen Klimawandel und Entwicklung erneut in den Fokus rückt: Ein Drittel der Weltbevölkerung - also rund 2,4 Milliarden Menschen - hat nach wie vor keinen Zugang zu verlässlichen Energiequellen und -dienstleistungen und damit wenig Chancen auf ein besseres Leben. Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass der Energiebedarf bis 2030 weltweit um 60 Prozent ansteigen wird.

 

Woher soll die Energie kommen? Sowohl fossile Energieträger als auch Uranvorkommen werden knapper, ihre Nutzung zur Energiegewinnung steht zunehmend unter Kritik. "Keine Frage - im Kampf gegen den Klimawandel müssen weltweit alternative Energiekonzepte entwickelt und umgesetzt werden, die auf erneuerbaren Energie­trägern basieren. Außerdem gilt es, Anreize für intelligente Energienutzung zu schaffen. Gerade in den Ländern des Südens und Ostens bringen saubere Energielösungen aber auch zusätzliche Effekte: Sie wirken als starker Motor für nachhaltige Entwicklung sowie für den Aufbau einer zukunftsorientierten Wirtschaft und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Armutsminderung", so Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency.

 

Windenergie und Photovoltaik für sauberen Strom in Westafrika

Photovoltaikanlage in Kap Verde.
© by: ECREEE

Kap Verde nahm 2010 zwei Photovoltaikanlagen mit 7,5 MW installierter Leistung in Betrieb.

Mit der Unterstützung des 2010 gegründeten ECOWAS Regional Centre for Renewable Energy and Energy Efficiency (ECREEE) in der kapverdischen Hauptstadt Praia fördert Österreich die Gewinnung von sauberer Energie sowie die Erhöhung der Energieeffizienz in der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft. Kap Verde zeigt den Weg vor. Bis 2012 soll ein Viertel des Energiebedarfs aus lokal produzierter, erneuerbarer Energie gedeckt werden, um das Land aus der starken Abhängigkeit von Diesel-Importen zu führen. Bereits 2010 gelang es dem Inselstaat, zwei Photovoltaikanlagen mit 7,5 MW installierter Leistung in Betrieb zu nehmen. Bald soll auch das Cabeolica-Windkraftprojekt an vier Standorten auf den Inseln Santiago, Sao Vicente, Sal und Boa Vista ans Netz gehen. Das Projekt mit 25,5 MW installierter Leistung wurde als bestes Projekt im Bereich erneuerbare Energie mit dem Africa Energy Awards ausgezeichnet und auch von der ADA mitfinanziert.

 

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