Home Logo Print

Navigation allgemein


Navigation Informationen



ENTWICKLUNG.AT

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Wasserversorgung international finanzieren

TeilnehmerInnen der Vertragsunterzeichnung.
© by: ADA

Der Vertrag für die nachhaltige Wasserversorgung dreier Gemeinden wurde am 24. Juni 2011 unterschrieben.

Am Freitag, 24. Juni 2011, wurde der Vertrag über 11,3 Millionen Euro in Chisinau, der Hauptstadt Moldaus, für die nachhaltige Wasserversorgung dreier Gemeinden unterzeichnet. Die Vertragspartner der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, die Bürgermeister dreier moldauischer Gemeinden im Westen des Landes (Nisporeni, Varzaresti und Grozesti), der Umweltminister der Republik Moldau George Salaru, der Rayonspräsident, die staatliche Wasserversorgungsagentur "Apele Moldovei" sowie der Direktor des lokalen Wasserversorgungsunternehmens in Nisporeni unterschrieben ein Abkommen, welches die Implementierung einer nachhaltigen Versorgung der Bevölkerung mit sauberem und gesundem Trinkwasser gewährleisten soll.

 

Mit Unterstützung der EU

Das Projekt, welches von der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungs­zusammenarbeit, federführend vorbereitet wurde, wird von einer Gemeinschaft von drei internationalen Donoren sowie dem moldauischen Umweltministerium und den lokalen Gebietskörperschaften kofinanziert. Die Europäische Union trägt zum Gesamtprojekt fünf Millionen Euro bei, die Austrian Development Agency, die auch den Lead in der Donorkoordination für die Umsetzung dieses Projekts übernommen hat, stellt für einen Zeitraum von vier Jahren 3,5 Millionen Euro, das moldauische Umweltministerium sowie die lokalen Partnergemeinden gemeinsam etwa 2,1 Millionen Euro als Kofinanzierung zur Verfügung. Auch die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit unterstützt das Vorhaben mit 800.000 Euro.

 

Verbesserung der Lebensbedingungen

Die Region Nisporeni im Südwesten der Republik Moldau leidet besonders an der schlechten, durch Schadstoffe, Nitrate und Schwermetalle versetzten Qualität des Trinkwassers. Folgen sind chronische Erkrankungen, frühe Sterblichkeit und mangelnde Investitionen in die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region. Nicht zuletzt weist die Region durch die mangelnde und gesunheitsgefährdende Wasserqualität eine hohe Migrationsrate auf.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit erarbeitete im Dialog mit der Europäischen Union, der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit sowie den staatlichen Behörden Moldaus umfassende Wasseranalysen und beauftragte die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Machbarkeit einer nachhaltigen Wasserversorgung für etwa 20.000 Menschen. Das Vorhaben ist eines der größten Infrastrukturprojekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Südost- und Osteuropa. Erstmals wird die ADA auch fünf Millionen Euro der Europäischen Union verantwortungsvoll für dieses Projekt einsetzen.

 

Gemeinsam mehr zusammenbringen

Vertragsunterzeichnung
© by ADA

Der Fördervertrag mit den drei Gemeinden wurde jetzt unterzeichnet.

Die heutige Vertragsunterzeichnung unterstreicht das intensive bilaterale Engagement der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in den letzten Jahren in der Republik Moldau. Österreich finanziert und kooperiert in der Republik Moldau in den Bereichen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie arbeitsmarktorientierter Berufsbildung und arbeitet im Wassersektor besonders eng mit der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit zusammen. Durch diese Kooperation konnte im Jahr 2010 für 1.200 Menschen eine nachhaltige Versorgung mit sauberem Trinkwasser ermöglicht werden, weitere 1.858 Menschen erhielten allein im letzten Jahr Zugang zu sauberen Sanitäranlagen.

 

Weitere Informationen