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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Wissen schafft Entwicklung

Hanna Hacker am Podium im großen Festsaal der Universität Wien.
© by: Universität Wien

Im großen Festsaal der Universität Wien hält Hanna Hacker am 2. Dezember ihre Antrittsvorlesung.

"The master's tools will never dismantle the master's house: Warum und zu welchem Ende studieren wir Internationale Entwicklung?" Mit diesem Thema beschäftigt sich Hanna Hacker in ihrer Antrittsvorlesung als Professorin für Sozial- und Kulturwissenschaftliche Entwicklungsforschung an der Universität Wien. Hanna Hacker übernimmt damit die von der Austrian Development Agency (ADA) bis 2016 geförderte Stiftungsprofessur am Institut für Internationale Entwicklung.

 

Große Herausforderungen

Brigitte Öppinger-Walchshofer bei ihren Begrüßungsworten.
© by: Universität Wien

Die Austrian Development Agency, die die Stiftungsprofessur finanziert, misst dem Studium der Internationalen Entwicklung große Bedeutung zu.

"Die Wissensdynamik an den Universitäten wird weiter zunehmen, während wir vor großen globalen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen", betont Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency in ihrer Begrüßungsrede. Wissenschaft müsse allein deshalb in einem internationalen Rahmen betrieben werden. Das Studium der Internationalen Entwicklung, das bei den Studierenden breiten Zulauf finde, passe gut in eine solche Strategie.

 

Wichtiges Zusammenspiel von Theorie und Praxis

"Wir von der Austrian Development Agency wissen um die weltweiten Heraus­forderungen aus der langjährigen Praxis unserer Arbeit. Diese Praxis immer wieder auch kritisch zu hinterfragen und zu überprüfen ist ebenso wichtig wie das Weitergeben praktischer Erfahrungen an den modernen universitären Wissensbetrieb", so Öppinger-Walchshofer weiter.

 

Die Finanzierung einer Stiftungsprofessur am Institut für Internationale Entwicklung für sechs Jahre bringt die Bedeutung, die die ADA dem Studiengang für die Weiterentwicklung der Österreichischen Entwicklungs­zusammenarbeit beimisst, zum Ausdruck.

 

Der volle Festsaal.
© by: Universität Wien

Ein nunmehr personell gestärktes Institut soll zur Strukturierung und Stärkung einer "Academic Community" beitragen.

Ein nunmehr personell gestärktes Institut soll zur Strukturierung der bestehenden und zur Herausbildung einer zukünftigen "Academic Community" beitragen. Die StudienabgängerInnen verfügen neben umfassenden allgemeinen Kenntnissen des Gegenstands auch über spezifisches Wissen in unterschiedlichen entwicklungsrelevanten Bereichen.

 

Hanna Hacker.
© by: Universität Wien

Ihre wissenschaftlichen Thesen setzt Hanna Hacker bei ihrer Antrittsvorlesung in Bezug zu den Räumlichkeiten der Veranstaltung.

Das Studium der Internationalen Entwicklung soll durch den Beitrag der Austrian Development Agency noch mehr als bisher in seiner inhaltlichen und didaktisch-methodischen Ausrichtung der Dynamik der internationalen Entwicklungspolitik Rechnung tragen können. Diese ist durch eine verstärkte Multilateralisierung, eine zunehmend erforderliche Abstimmung und Koordinierung der Aktivitäten nationaler und internationaler Akteure und durch wachsende Eigenverantwortung der Partnerländer geprägt.

 

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