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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Wissenschaft fördern

Wissenschaftler aus Partnerländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit informieren sich über das neue Hochschulkooperationsprogramm.
© by: Helmut Spitzer

Österreich trägt zur Stärkung der Qualität in der Hochschulbildung bei.

Mit dem Start des neuen Hochschulkooperations­programms APPEAR (Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development) im Frühling 2010 begann eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen österreichischen Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen in Schwerpunkt-regionen und -ländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

 

Themenvielfalt

Eine Wissenschaftlerin aus einem Partnerland der OEZA gestaltet das neue Hochschulkooperationsprogramm mit.
© by: Helmut Spitzer

WissenschaftlerInnen aus den Partnerländern der OEZA engagieren sich in APPEAR.

APPEAR fördert Hochschul­partnerschaften, die an den beteiligten Universitäten maßgeblich zur Steigerung der Qualität in Lehre und Forschung beitragen, das Management und die Verwaltung effektiver machen und den wissenschaftlichen Dialog national und international stärken. Die thematische Ausrichtung der wissenschaftlichen Kooperationen reicht von Wassermanagement, über die Auseinandersetzung mit Menschenrechten bis hin zu Sozialarbeit. Ein breiter Themenfächer, der dem durch die Südpartner definierten Bedarf Rechnung trägt. Darüber hinaus werden durch die Partnerschaften die wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen, die zur Umsetzung der nationalen Armutsminderungsstrategien in den Partnerländern erforderlich sind, gestärkt.

Alle österreichischen Universitäten und Fachhochschulen sind eingeladen, sich gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen in Äthiopien, Uganda, Kenia, Mosambik, Kap Verde, Burkina Faso, Senegal, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Nepal, Bhutan und den Palästinensischen Gebieten an APPEAR zu beteiligen und entwicklungspolitische Fragestellungen sowie Forschung für Entwicklung an den Institutionen voranzutreiben.

Partnerschaften fördern

Ein Bauer begutachtet Plantagen.
© by: BOKU

In Nicaragua wird etwa im Bereich Landwirtschaft geforscht.

Mehr als ein Jahr nach dem Start kann sich die Bilanz des Programms sehen lassen: Im Rahmen der ersten beiden Calls wurden 57 Anträge für akademische Partnerschaften eingereicht, wovon elf gefördert werden. Weiteren 24 Kooperationen (von insgesamt 66 Einreichungen) wurde mittels einer sogenannten Anbahnungs-finanzierung Starthilfe geleistet. Das Gesamtvolumen der vergebenen Förderungen beträgt rund 4 Millionen Euro. Zum Zug kamen Projekte aus allen definierten Zielregionen.
Von den im ersten Call 2010 ausgewählten fünf Hochschul­kooperationsprojekten profitieren zwölf Universitäten und Forschungseinrichtungen in den Partnerländern. In die sechs ausgewählten akademischen Partnerschaften des zweiten Calls sind acht Südpartner involviert. Im Rahmen der 17 Anbahnungs­finanzierungen des ersten Calls bereiteten 24 südliche Institutionen gemeinsam mit österreichischen Einrichtungen wissenschaftliche Partnerschaften vor - im Rahmen des zweiten Calls sind neun Südeinrichtungen in Projekte zur Anbahnung einer Partnerschaft eingebunden.
Der dritte und bis 2014 vorerst letzte Call startet im Oktober 2011. Umgesetzt wird APPEAR vom Österreichischen Austauschdienst (OeAD) und dem Lateinamerika-Institut.

 

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