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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Konflikt, Sicherheit und Entwicklung

World Development Report 2011
© by World Bank

World Development Report 2011

Der neue Weltentwicklungsbericht 2011 wurde am 6. Juni 2011 im Bundesministerium für Finanzen präsentiert. Durch die Themenwahl für den Bericht 2011 bekennt sich die Weltbank zur Notwendigkeit einer angepassten Vorgangsweise der Entwicklungszusammenarbeit in fragilen, gewalt- und konfliktbetroffenen Kontexten.

 

Problematik fragiler Staaten

Anders als noch in den letzten Jahrzehnten vermischen sich im 21. Jahrhundert in diesen Staaten soziale Spannungen, Kleinkriminalität, organisierte Kriminalität und Terrorismus zu komplexen Gewaltkreisläufen, die jegliche Entwicklung hemmen, betonte Sarah Cliffe, Leiterin des Teams für den Weltentwicklungsbericht, bei der Präsentation in Wien. Rund 1,5 Milliarden Menschen leben in Staaten, die immer wieder von politischen, kriminellen oder Gewaltkonflikten betroffen sind. In keinem der als fragil bezeichneten Länder konnte auch nur eines der acht Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bislang erreicht werden.

 

Nur kompetente und legitime staatliche Institutionen können den Zyklus der Gewalt durchbrechen und friedliche Entwicklungen schaffen: "Damit wir die Gewaltspirale aufbrechen und Spannungen abbauen können, müssen die Staaten gesetzmäßigere, verantwortlichere und handlungsfähigere nationale Institutionen entwickeln, die den Bürgern Sicherheit, Gerechtigkeit und Arbeit zur Verfügung stellen", so Weltbankpräsident Robert B. Zoellick. Sicherheit und Entwicklung müssen also gleichermaßen berücksichtigt werden, um diese neuen Gewaltkreisläufe erfolgreich einzudämmen.

 

Lösungsansätze

Der Weltentwicklungsbericht 2011 empfiehlt der internationalen Gemeinschaft eine Reihe von Maßnahmen zur Durchbrechung der wiederkehrenden Instabilitäts- und Gewaltkreisläufe:

  • Förderung der Gewaltprävention durch Vertrauensbildung mittels Sicherheit, Gerechtigkeit und Arbeitsplätze
  • Reform des Risiko- und Ergebnismanagements der Geber
  • Regionale und globale Maßnahmen gegen externe Belastungen von fragilen Staaten (Unterstützung grenzüberschreitende Entwicklungsmaßnahmen, Vereinbarung von Standards für den Kauf von Landressourcen,, Verfolgung von Geldströmen aus illegalen Geschäften,...)
  • Bündelung von Erfahrungen und Unterstützungen von Ländern mit niedrigem, mittleren und hohem Einkommen und globalen und regionalen Institutionen zur Bekämpfung von Gewalt

 

Weitere Informationen: