Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Agri-Food-Sektors, insbesondere im Soja-Sektor - EK-Mittel



Contract partner: Consortium - Donau Soja gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung Country: Moldau Funding amount: € 2.338.500,00 Project start: 01.04.2018 End: 31.03.2021

Short Description:

Overall goal


Das Projekt zielt auf die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Agri-Food-Sektors in Moldau durch eine Verbesserung von Qualitätsstandards in der Landwirtschaft und eine Modernisierung der landwirtschaftlichen Ausbildung ab. Im Besonderen soll gentechnik-freies Soja aus Moldau besser in nationale und internationale Wertschöpfungsketten integriert werden.


Expected results


Resultat 1: Die Kapazitäten hinsichtlich Innovationsfähigkeit und Ausbildung in der Landwirtschaft sind gestärkt.

Resultat 2: Der Zugang für moldauische Agri-Food-Produkte (insbesondere Soja) zu lokalen, regionalen und internationalen Märkten ist verbessert.

Resultat 3: Qualitätsstandards und Zertifizierungen tragen zur Leistungssteigerung von Soja-Wertschöpfungsketten bei.

Resultat 4: Gesetzliche Rahmenbedingungen für Qualitätssysteme im Agri-Food- und Soja-Sektor sind gestärkt und ein nationaler Aktionsplan für Soja-Wertschöpfungsketten liegt vor.

Die vier Ergebnisbereiche sind eng miteinander verknüpft. Bei der Durchführung des Projekts durch das Konsortium Donau Soja und Pro Didactica werden die Projektaktivitäten entsprechend aufeinander abgestimmt.


Target group / Beneficiaries


Die Zielgruppe umfasst 300 Soja-ProduzentInnen, 4 Sammelstellen, 15 Lebens- und FuttermittelproduzentInnen, das moldauische Center of Excellence für Gartenbau und landwirtschaftliche Technologien sowie 6 berufsbildende Schulen. Von Kapazitätsentwicklung werden zudem auch 4 staatliche Institutionen, Forschungsinstitute sowie Zertifizierungs- und Kontrollstellen profitieren. Zudem haben auch 550 Angestellte entlang der Wertschöpfungskette, 150 Lehrkräfte bzw. Mitglieder der Verwaltungen der teilnehmenden Schulen sowie 150 SchülerInnen einen direkten Vorteil aus dem Projekt.

Indirekt werden zudem Saatguthersteller, Händler, öffentliche Agrar-Beratungsstellen, Bauernverbände, Umweltorganisationen sowie Lehrkräfte, Schulverwaltungen und SchülerInnen weiterer berufsbildender Schulen begünstigt werden. Auch mehrere tausend KonsumentInnen werden indirekt durch das Projekt erreicht werden.


Activities


Folgende Aktivitäten sind zur gezielten Kapazitätsentwicklung und zur systematischen Entwicklung des Agri-Food- bzw. Soja-Marktes in Moldau geplant:

- Modernisierung und Pilotierung der Curricula und Lehrmaterialien für die Ausbildung von Fachkräften in der Landwirtschaft in Abstimmung mit dem Bildungsministerium;

- Trainings für Lehrkräfte und Schulverwaltungen vom Center of Excellence und den 6 berufsbildenden Schulen mit Fokus auf die Einführung von Qualitätsstandards in der (Bio-)Landwirtschaft;

- Vermittlung von theoretischem und praktischem Wissen für SchülerInnen sowie Schaffung eines positiven Images von Arbeit in der Landwirtschaft;

- Beratungsleistungen und Trainingsangebote für Akteure entlang der Wertschöpfungskette für Verbesserungen im Soja-Anbau bzw. in der Verarbeitung;

- Verbesserung des Marktzugangs und Erhöhung der Nachfrage nach zertifizierten und biologischen Agri-Food-Produkten auf nationalen und internationalen Märkten;

- enge Zusammenarbeit mit Bildungs- bzw. Landwirtschaftsministerium und anderen Behörden;

- Etablierung des Donau Soja Standards und eines strengen und verlässlichen Kontroll- und Zertifizierungssystems;

- Einführung von EU-Qualitätsstandards bzw. Annäherung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Moldau an EU-Standards für (Bio-)Landwirtschaft;

- Förderung der Bio-Landwirtschaft generell und des Bio-Soja-Anbaus im Speziellen;

- Marktentwicklung und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung zu Qualitätssoja und Bio-Erzeugnissen.


Context


Das Vorhaben ist eine komplementäre Maßnahme bzw. Vertiefung der Moldau-Komponente der regional aufgesetzten Strategischen Partnerschaft mit Donau Soja (OEZA Vertrag 2530-01/2017), welche den Aufbau von nachhaltigen Wertschöpfungsketten für gentechnikfreies Soja und biologisch angebautes Soja in Bosnien und Herzegowina, Serbien, Moldau und Ukraine unterstützt.

project number 6541-01/2017
source of funding EU
sector Andere multisektorielle Maßnahmen
tied
modality Project-type interventions
marker Environment: 1, Climate change mitigation: 1, Climate change adaptation: 1, Gender: 1, Democracy: 1, Trade: 1
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.