Verbesserung von Zukunftschancen und Perspektiven durch Vermittlung von Erziehung und Bildung



Contract partner: Christs Child Care- Christliches Kinderhilfswerk Country: Ghana Funding amount: € 5.000,00 Project start: 01.07.2010 End: 31.12.2010

Short Description:

Overall goal


Im Umkreis von Fumbisi (im Norden Ghanas) leben ca. 20.000 Menschen. Es gibt keine Arbeitsplätze in der Industrie, weil sich dort keine Betriebe ansiedeln. Die meisten Menschen leben von der (kargen) Landwirtschaft oder verdienen sich mit Dienstleistungen (z. B. Nähen, etc.) ihren Unterhalt. Schon Kleinkinder müssen mit aufs Feld, teils um zu arbeiten, teilweise deshalb, weil man sie nicht allein lassen kann. Die ganze Region ist medizinisch unterversorgt. Aufgrund der Abwanderung in größere Städte, bleiben Kinder oft unversorgt und unbetreut zurück.


Ziel ist daher eine Verbesserung der Lebensumstände und Betreuungssituation von Kindern in Fumbisi und Umgebung sowie eine Verbesserung von Zukunftschancen und Perspektiven durch Vermittlung von Erziehung und Bildung.


Im bereits bestehenden Kinderzentrum werden ca. 55 Kinder im Alter von 4-7 Jahren umfassend sozial und medizinisch versorgt. Sie werden auf den Schulbesuch pädagogisch vorbereitet und besuchen im Anschluss an den Kindergarten und die Vorschule eine weiterführende Schule (zB Volksschule in Fumbisi).


Die Kinder kommen gerne, weil ihnen beim spielerischen Umgang mit den wenigen Lehrmittelbehelfen Freude am Lernen vermittelt wird. Dies ist eine hervorragende Vorbereitung für die Schule. Da viele Kinder der Gegend gar nicht zur Schule gehen, soll ganz speziell auch die Motivation der Kinder zum Lernen soll entwickelt werden.


Aktivitäten im Kinderzentrum umfassen u.a. spielerisches Lernen durch Singen, Tanzen, Theaterspielen, Basteln und Malen. Im Vorschulalter wird den Kindern einfaches Lesen und Schreiben beigebracht. Gemeinsame Aktivitäten fördern ein positives Sozialverhalten; Freundschaften können geknüpft werden.


Hiermit wird den Eltern die wichtige Möglichkeit gegeben, ihre Kinder im Zentrum kostenlos betreuen zu lassen und nebenher einer Beschäftigung nachzugehen, um ein Einkommen zu verdienen.

project number 2338-05/2010
source of funding OEZA
sector Grundbildung
tied
modality
marker
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.