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EU
Die Europäische Union - Kommission und Mitgliedsstaaten gemeinsam - ist mit einem Anteil von 60 Prozent weltweit der größte Geber von Entwicklungshilfeleistungen. Vorrangige Ziele der EU-Entwicklungspolitik sind Armutsbekämpfung, gute Regierungsführung und die Förderung von Menschenrechten und Demokratie.
Gemeinsam gegen globale Armut
Um die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu verwirklichen, hat sich die EU im Jahr 2005 selbst verpflichtet, den Durchschnitt der Entwicklungshilfe-Budgets aller Mitgliedstaaten bis 2010 auf 0,56 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) zu erhöhen. Österreich teilt die Ziele der europäischen Entwicklungspolitik und trägt maßgeblich zu deren Umsetzung bei. Seit dem EU-Beitritt im Jahr 1995 wird ein Großteil der österreichischen Ausgaben für multilaterale Entwicklungszusammenarbeit über die Europäische Union abgewickelt.
Europäischer Konsens
Im Dezember 2005 verabschiedete der Europäische Rat eine gemeinsame Erklärung von Rat, Parlament und Kommission zur Entwicklungspolitik. Im Europäischen Konsens werden die Entwicklungspolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten optimal aufeinander abgestimmt und gemeinsame, für EU-Kommission und Mitgliedsstaaten gleichermaßen geltende Grundsätze etabliert.

