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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Kinder in Uganda zeigen Daumen nach oben
© by: ADA/Stefan Pleger

Millenniumsziele

Zur Jahrtausendwende haben die Vereinten Nationen (VN) eine erschreckende Bilanz gezogen: Zum damaligen Zeitpunkt lebte mehr als eine Milliarde Menschen noch immer in extremer Armut, das heißt von weniger als 1 US-Dollar pro Tag. Mehr als 800 Millionen Menschen waren unterernährt und hungerten. 115 Millionen Kinder im Volksschulalter lernten weder lesen noch schreiben und mehr als eine Milliarde Menschen hatte kein sauberes Trinkwasser.

Acht Ziele für Entwicklung

Um die weltweite Armut und deren Folgen zu bekämpfen, haben alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen und somit auch Österreich im Jahr 2000 acht Entwicklungsziele formuliert, die bis 2015 gemeinsam erreicht werden sollen:

  1. Extreme Armut und Hunger halbieren
  2. Grundschulausbildung für alle Kinder sichern
  3. Gleichstellung und Empowerment von Frauen
  4. Kindersterblichkeit senken
  5. Gesundheit von Müttern verbessern
  6. HIV/AIDS, Malaria, Tuberkulose und andere weit verbreitete Krankheiten eindämmen
  7. Ökologische Nachhaltigkeit sichern
  8. Eine globale Partnerschaft im Dienst der Entwicklung schaffen

Vielfältiger österreichischer Beitrag

Österreich leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele. Zum einen durch die Erhöhung des Budgets, zum anderen durch konkrete Programm- und Projektarbeit. Bis 2010 werden die Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit schrittweise auf mindestens 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) angehoben. Diese Mittel werden gezielt für Programme zur Armutsbekämpfung in den Partnerländer in Afrika, Asien, Zentralamerika und Südosteuropa eingesetzt, um die Lage der Ärmsten zu verbessern.