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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Evaluierung
Menschen in Mosambik bei der Evaluierung eines Projekts
© ADA

Entwicklungszusammenarbeit effektiv und nachhaltig zu gestalten ist ein wesentliches Ziel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Um dies zu gewährleisten, werden regelmäßige Evaluierungen von Strategien, Sektoren, Instrumenten, Themen, Programmen und Projekten durchgeführt. Diese Evaluierungen tragen zur bestmöglichen Qualität und Wirkung der österreichischen Entwicklungsaktivitäten bei.

Effektivität und Nachhaltigkeit als Ziele

Evaluierungen machen Lernprozesse innerhalb der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit möglich und unterstützen Partnerorganisationen der OEZA, ihre Arbeit zu optimieren. Außerdem werden Evaluierungsergebnisse verwendet, um die Qualität und Zielgerichtetheit der österreichischen Beiträge zu überprüfen und eventuell notwendige Korrekturmaßnahmen vorzunehmen.

Die Berichte von strategischen Evaluierungen werden veröffentlicht und informieren SteuerzahlerInnen und politische EntscheidungsträgerInnen über Resultate der Entwicklungszusammenarbeit.

Gemeinsame Verantwortung

In Abstimmung mit der Austrian Development Agency (ADA) entwickelt das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMeiA) ein 2-jähriges Evaluierungsprogramm für strategische Evaluierungen. Diese werden von der ADA gemeinsam mit dem BmeiA gesteuert. Projekt- und Programmevaluierungen werden direkt mit den Projektorganisationen durchgeführt.

Prinzipien und Kriterien

Die OEZA-Evaluierungen werden nach den Prinzipien und Qualitätskriterien der OECD DAC durchgeführt. Wichtige Prinzipien dabei sind:Unparteilichkeit und

  • Unabhängigkeit

Evaluierung muss sich bei der Planung und Durchführung um größtmögliche Objektivität und Unparteilichkeit bemühen. Die EvaluatorInnen müssen unabhängig von allen operativen Beteiligungen sein. Evaluierungen werden daher von Teams aus unabhängigen und internationalen ExpertInnen und unter der Einbeziehung nationaler FachexpertInnen aus den Partnerländern durchgeführt.

  • Glaubwürdigkeit

Das Evaluierungsteam muss über die notwendigen methodischen, inhaltlichen und sozialen Kompetenzen verfügen. Die in der Evaluierung angewandten Methoden und die Evaluierungsergebnisse sind in den Berichten nachvollziehbar darzustellen.

  • Partizipation

Evaluierung ist als Prozess angelegt, der externe Expertise und Beurteilung mit der reflektiven Auseinandersetzung der Projektbeteiligten und der Zielbevölkerung verbindet, um neue Perspektiven und Übereinkommen über die weitere Arbeit zu erreichen.

  • Transparenz

Gegenstand, Zweck, Umfang, AdressatInnen, Evaluierungsfragen, Methoden, Zeitplan, Qualifikationen des Evaluierungsteams, Berichtslegung und die Koordination müssen entsprechend klar im Evaluierungsauftrag (Terms of Reference) definiert sein.

  • Nützlichkeit

Die Evaluierungsergebnisse sollen für alle Beteiligten nützlich sein. Ihre Umsetzung durch politische und operative EntscheidungsträgerInnen muss sichergestellt werden.

Alle Evaluierungen inkludieren die internationalen Qualitätskriterien von Relevanz, Effizienz, Effektivität, Wirkung und Nachhaltigkeit.

Evaluierung mit Zukunft

Um den aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, verfolgt die OEZA in der Evaluierung neue Methoden und Ansätze. Evaluierungen sollen zukünftig vermehrt gemeinsam mit anderen Gebern durchgeführt werden. Dazu kommt die große Herausforderung, Evaluierungsergebnisse zu verbreiten und zu institutionalisieren. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass diese sowohl in den Politikdialog als auch in die Praxis der Entwicklungszusammenarbeit einfließen.

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