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© by: CE/France

EU-Außenhilfe

Die Europäische Union (EU) hat zahlreiche Programme eingerichtet, um die Ziele ihrer Entwicklungspolitik umzusetzen und die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in der EU und den Partnerländern zu stärken. Für die Finanzperiode 2007-2013 stehen vier geografische und vier thematische Instrumente der Gemeinschaftsaußenhilfe zur Verfügung. Parallel dazu existieren Fördermöglichkeiten über das Centre for the Development of Enterprise und Pro€Invest.

Geografische Instrumente der EU-Außenhilfe

  • Das Instrument for Pre-Accession (IPA) führt Beitrittskandidaten und potenzielle Bewerberländer an die EU heran, um ihre soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und sie auf die Zeit nach dem Beitritt vorzubereiten.
  • Das Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI) setzt sich in Zusammenarbeit mit den Partnerländern in Südosteuropa und im Mittelmeerraum für Demokratie und Menschrechte ein.
  • Das Instrument für Entwicklungszusammenarbeit (DCI) fasst alle bisherigen Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit in einem Dokument zusammen und hat somit eine überregionale und thematisch weitläufige Ausdehnung zur Folge.
  • Der Europäische Entwicklungsfonds (EEF) dient in erster Linie der Förderung langfristiger Programme in den Bereichen ländliche Entwicklung, wirtschaftliche Infrastruktur und Industrialisierung in den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP).

Thematische Instrumente der EU-Außenhilfe

Das Zentrum für Unternehmensentwicklung (Center for the Development of Enterprise) CDE fördert die Gründung und Weiterentwicklung von Unternehmen in den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks und steigert so deren internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Pro€Invest ist ein Partnerschafts-Programm der EU und der AKP-Staaten zur Förderung von Investitionen und technischer Unterstützung in AKP-Staaten.