Rahmenprogramm CARE Österreich
(2010-2012)
CARE unterstützt Frauen in früheren Konfliktgebieten Ugandas, Burundis und Nepals. Die weibliche Bevölkerung dieser meist ländlichen Regionen lebt unter Bedingungen extremer Armut und ist häufig benachteiligt und diskriminiert aufgrund ihres Status als Witwen, Alleinerzieherinnen, Ex-Kombatantinnen, Ex-Kindersoldatinnen oder als Überlebende sexueller Gewalt. Durch das Programm werden rund 35.000 Frauen und deren Angehörige begleitet und gestärkt, sodass sie ihre Kapazitäten und sozialen Kompetenzen für die Einforderung ihrer Rechte und ihre Einbeziehung in Friedensprozesse einsetzen können. Opfer von Gewalt werden psychosozial betreut. Außerdem werden Einkommensmöglichkeiten geschaffen, um Frauen eine ökonomische Existenz zu sichern.
Die Maßnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der VN Sicherheitsrat-Resolutionen 1325 und 1820, die die Unterstützung und Einbindung von Frauen in allen Phasen von Friedensprozessen fordern. Der Programmansatz liegt in der projektübergreifenden Agenda des Lernens, bei der eingesetzte Methoden auf ihre Ergebnisrelevanz getestet werden.





