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ENTWICKLUNG.AT

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Rahmenprogramm CARE Österreich

(2010-2012)

Familie in einem Dorf in Uganda
© by: ADA/Mang

CARE unterstützt Frauen in früheren Konfliktgebieten Ugandas, Burundis und Nepals. Die weibliche Bevölkerung dieser meist ländlichen Regionen lebt unter Bedingungen extremer Armut und ist häufig benachteiligt und diskriminiert aufgrund ihres Status als Witwen, Alleinerzieherinnen, Ex-Kombatantinnen, Ex-Kindersoldatinnen oder als Überlebende sexueller Gewalt. Durch das Programm werden rund 35.000 Frauen und deren Angehörige begleitet und gestärkt, sodass sie ihre Kapazitäten und sozialen Kompetenzen für die Einforderung ihrer Rechte und ihre Einbeziehung in Friedensprozesse einsetzen können. Opfer von Gewalt werden psychosozial betreut. Außerdem werden Einkommensmöglichkeiten geschaffen, um Frauen eine ökonomische Existenz zu sichern.

Frauengruppe in Nepal
© by: ADA/Mang

Die Maßnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der VN Sicherheitsrat-Resolutionen 1325 und 1820, die die Unterstützung und Einbindung von Frauen in allen Phasen von Friedensprozessen fordern. Der Programmansatz liegt in der projektübergreifenden Agenda des Lernens, bei der eingesetzte Methoden auf ihre Ergebnisrelevanz getestet werden.