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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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NRO-Kooperation International
Nepalesische Frau mit Geschirr.
© ADA

Die Kooperation mit Organisationen der Zivilgesellschaft (Civil Society Organisations/CSOs) ist ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeitet leistet so mit verschiedenen Partnerorganisationen gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Armutsminderung und zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern.

CSOs spielen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft: Sie sind mit lokalen Gegebenheiten vertraut, wissen um die Bedürfnisse der ärmsten und ausgegrenzten Teile der Bevölkerung und geben ihnen eine Stimme. Mit ihrem Know-how und ihrer Erfahrung helfen CSOs dabei, die Mittel der Geber dort einzusetzen, wo sie am meisten gebraucht werden.

Das Referat NRO-Kooperation International bietet unterschiedliche Förderinstrumente zur Kofinanzierung an, die auf das breite Spektrum der österreichischen CSOs mit ihren unterschiedlichen Kapazitäten und Aktivitäten eingehen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die antragstellende Organisation ihren Sitz in Österreich hat, in der Zivilgesellschaft verankert ist und mit einer Partnerorganisation vor Ort kooperiert. Die Projekte und Programme basieren auf Eigeninitiative der CSOs und orientieren sich an den konkreten Bedürfnissen der Zielgruppen in den Entwicklungsländern. Der Anteil der einzubringenden Eigenmittel der CSOs variiert nach Förderinstrument und Land, in dem das Vorhaben durchgeführt wird.

Förderinstrumente der NRO-Kooperation International sind:

Die österreichischen Bundesländer treten ebenfalls als Geber öffentlicher EZA-Leistungen auf und auch einige Gemeinden unterstützen Initiativen mit kleinerem Projektvolumen. Die Kontaktdaten dazu finden Sie hier.

NRO-Kofinanzierungen sind in folgenden Ländern zum maximalen Fördersatz möglich:

Im Süden:

  • Westafrika: Burkina Faso
  • Äthiopien, Uganda, Kenia, Südsudan
  • Südliches Afrika: Mosambik, Simbabwe, Namibia, Republik Südafrika, Lesotho, Tansania
  • Himalaya-Hindukusch: Bhutan, Nepal, Pakistan
  • Zentralamerika und Karibik: Nicaragua, Guatemala, El Salvador (bis Ende 2014)
  • Palästinensische Gebiete

Im Osten:

  • Donauraum/Westbalkan: Kosovo, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien
  • Schwarzmeerraum/Südkaukasus: Moldau, Georgien, Armenien