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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Humanitäre Hilfe
Menschen mit Nahrungsmitteln und Ziegen
© HOPE´87

Bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen oder technologische Katastrophen können innerhalb kurzer Zeit humanitäre Krisen auslösen und das Leben von tausenden Menschen gefährden. Gerade im Krisenfall reichen die Kapazitäten staatlicher Akteure und lokaler Zivilgesellschaft oft nicht aus, das Überleben der betroffenen Menschen zu sichern. Hier ist internationale Solidarität gefragt: Länder, die genügend Ressourcen haben, können dazu aufgerufen werden unterstützend einzugreifen.

Hilfe im Krisenfall

Österreich hat in der Vergangenheit immer wieder Solidarität mit Menschen gezeigt, die von humanitären Krisen betroffen waren. Große Spendenaktionen gab es etwa für die vom Tsunami betroffenen Menschen in Südostasien oder für die Bewohner Haitis nach dem Erdbeben. Aber auch Österreich als Staat hilft und leistet über die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) humanitäre Hilfe. Sowohl bei lang andauernden Krisen und Konflikten wie dem Bürgerkrieg in Syrien und den daraus resultierenden Flüchtlingsströmen in die Nachbarländer als auch bei akuten Katastrophen finanziert  die OEZA Maßnahmen, um das Leben der betroffenen Menschen zu schützen und ihre Not zu lindern. Dies geschieht etwa durch die Grundversorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln, das Bereitstellen von Unterkünften und medizinischer Versorgung sowie den Schutz und die Betreuung von Flüchtlingen und Obdachlosen. Frauen, Kinder, Kranke, Menschen mit Behinderungen, Flüchtlinge, Vertriebene und Obdachlose werden dabei besonders berücksichtigt.

Rückkehr in den Alltag

Maßnahmen der Rehabilitation sollen Menschen nach humanitären Krisen eine rasche Rückkehr zu menschenwürdigen Lebensbedingungen ermöglichen. Nach Naturkatastrophen wie dem Erdbeben in Haiti oder dem Taifun auf den Philippinen im Jahr 2013 unterstützte die OEZA unter anderem die Wiederherstellung der Wasserversorgung,  das Wiedererlangen der Lebensgrundlage durch Einkommen schaffende Maßnahmen oder die Reparatur und den Wiederaufbau zerstörter Häuser.

Zusammenarbeit mit qualifizierten, professionellen Partnern

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeitet arbeitet eng mit österreichischen und internationalen humanitären Hilfsorganisationen zusammen und stellt diesen Mittel zur Durchführung von Hilfs-Programmen und Projekten zur Verfügung. Bei den Partnern handelt es sich um qualifizierte Akteure mit einem soliden Erfahrungshintergrund in humanitärer Hilfe: Organisationen der Vereinten Nationen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) die Internationale Föderation der Rotzkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (Föderation); sowie österreichische Nichtregierungsorganisationen (NRO), die bei der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der OEZA, für die Umsetzung humanitärer Maßnahmen akkreditiert sind.

Förderungen von humanitären Maßnahmen

Im Fall einer humanitären Krise erfolgen Förderungen durch die OEZA in Reaktion auf Hilfsersuchen ("Appeals") von multilateralen Organisationen oder durch "Calls for Proposals" an qualifizierte, akkreditierte österreichische NRO.

Österreichische NRO können zur Beurteilung ihrer Qualifikation einen Antrag auf Akkreditierung für die Implementierung von humanitären Maßnahmen an die ADA richten. Dieses Akkreditierungsverfahren gilt ausschließlich für das Instrument der humanitären Maßnahmen in unmittelbarem Anschluss an eine akute Krisen- bzw. Katastrophensituation.

Zurzeit sind zehn österreichische NRO für die Durchführung humanitärer Maßnahmen akkreditiert:

 

Die geförderten Programme und Projekte werden mit der internationalen Gebergemeinschaft abgestimmt.

Weitere Informationen