
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.
Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development AgencySie investieren in die Märkte der Zukunft?
Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

In der "Busan Partnerschaft für eine wirksame Entwicklungszusammenarbeit" 2011 verpflichteten sich Entwicklungsländer und Geber, die Eigenverantwortung der Partnerländer in den Entwicklungs- und Reformprozessen zu fördern: Stärker als bisher sollen die Länder des Südens und Ostens ihren Weg selbst steuern. Sie nehmen eine klare Führungsfunktion ein und sind für die Formulierung der Entwicklungspläne verantwortlich. Gleichzeitig sind sie gefordert, eingegangene Verpflichtungen kontinuierlich umzusetzen und die landeseigenen Systeme auf- und auszubauen.
Dieses Ziel spiegelt sich in den Finanzierungsinstrumenten der bilateralen Zusammenarbeit wider: So werden Schwerpunktländer der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit durch generelle Budgethilfe (Mosambik) und Sektorfinanzierungen (z.B. in Uganda) unterstützt. Darüber hinaus beteiligt sich Österreich gemeinsam mit anderen Gebern an der Finanzierung nationaler, regionaler oder lokaler Programme über Mehrgeber-Fördertöpfe (Pooled Funds). Projekte können auch über nationale Einrichtungen oder administrative Einheiten der Partnerregierungen selbst umgesetzt werden. Bei diesen nationalen Abwicklungen (National Execution) werden die Institutionen und Verfahren der Partnerländer genutzt.
Die Auslandsbüros der Austrian Development Agency unterstützen fachgerecht in partnerschaftlicher Zusammenarbeit vor Ort die Umsetzung der Landesstrategien. Neben der Zusammenarbeit mit Regierungen und anderen Gebern, fördert die ADA auch Entwicklungsorganisationen (NGOs, Kooperativen, Dachverbände, usw.) bei der Abwicklung ausgewählter Programme und Projekte im Rahmen der Landes- und Regionalstrategien.
Für die Antragstellung eines Vorhabens im Rahmen der Landes- und Regionalstrategien ist Folgendes zu beachten:
Das Projektdokument mit der von der ADA vorgenommenen Gender- und Umweltbegutachtung ist wichtiger Bestandteil des Vertrages zur Projektfinanzierung.
(zum Bearbeiten "Dokumentenschutz aufheben" anklicken; beim Druck des Dokuments werden die Anhänge 3a und 3b nicht vollständig gedruckt - hierfür die Anhänge doppelklicken)
Das Projektdokument berücksichtigt das LogFrame-Prinzip und besteht aus folgenden Teilen:
Zur inhaltlichen Qualitätssicherung des Planungsprozesses steht ein Fragenkatalog zur Qualitätssicherung nach den Kriterien Relevanz, Machbarkeit und Nachhaltigkeit zur Verfügung:
Je nach Thema und Sektor gelten ergänzend zum Fragenkatalog spezifische Qualitätskriterien der OEZA.
Beauftragungen von FachkonsulentInnen können im Projekt eingeplant werden. Dazu ist eine entsprechende Aufgabenbeschreibung (Terms of Reference) zu verfassen und ein Anforderungsprofil für die entsprechende technische Fachberatung zu erstellen. Die Terms of Reference sind dem Projektantrag als Anhang beizufügen. Mehr dazu finden Sie hier.
Bei der Budgeterstellung ist die inhaltliche Abgrenzung der technischen Fachberatung (unter "direkte Kosten") von den allgemeineren Aufgaben der Projektadministration (unter "indirekte Kosten") zu beachten. Mehr dazu finden Sie in der Richtlinie zum Projektbegleitentgelt.
Das Glossar PCM dient der Qualitätssicherung im Planungsprozess. Sämtliche Begriffe der LogFrame-Planung und des PCM sind in deutscher und englischer Sprache kurz beschrieben.
Bei Budgeterstellung ist Folgendes zu beachten:
Informationen und Hilfestellungen zur Projektabwicklung finden Sie hier.