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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.weitere öffentliche Akteure >>

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Gemeinsam für Montenegro

Die Eröffnung in Podgorica.
© Rositsa Sirakova
Das Kick-off Meeting fand in Podgorica statt.

Am Montag, 11. Juli 2011, wurde in Podgorica das Twinning-Projekt zur neuen Entwicklungsstrategie und einem nationalen Aktionsplan für Montenegro präsentiert. Die Austrian Development Agency, Deutschland und Slowenien unterstützen Montenegro bei der Ausarbeitung des Projekts, um EU-Standards zu erreichen und in den nächsten Jahren EU-Beitrittskandidat zu werden.

Vertreter der Austrian Development Agency, aus Deutschland und Slowenien.
© Rositsa Sirakova
VertreterInnen der Austrian Development Agency, aus Deutschland und Slowenien.

Österreich bringt Verwaltungsexpertise ein

Die Strategie und der Aktionsplan wurden in Zusammenarbeit mit Experten aus den Partnerländern und der Regierung Montenegros entwickelt. Dadurch wird eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes geschaffen. "Montenegro hat in den letzten Jahren beachtliche Fortschritte gemacht. Wir freuen uns, dass wir uns bei der Formulierung von Entwicklungsstrategien, der Stärkung von Verwaltungen und dem Management von Strukturfonds einbringen und Montenegro unterstützen können", sagte Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. "Die Entwicklung des Landes ist so gut, dass wir im Sommer 2010 das Koordinationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Podgorica schließen konnten. Mithilfe des Twinning-Projekts kann Montenegro jetzt seine Verwaltung noch effizienter gestalten, um möglichst bald den EU-Anforderungen zu entsprechen", so Öppinger-Walchshofer.

Die Konferenzteilnehmer bei der Diskussion.
© Rositsa Sirakova
Die Partnerschaft mit drei EU-Ländern ermöglichte das Projekt.

Montenegro auf dem Weg in die EU

Die EU finanziert das Twinning Projekt mit 1 Million Euro und ermöglicht damit eine Partnerschaft zwischen öffentlichen Verwaltungseinrichtungen aus 3 EU-Mitgliedstaaten - Deutschland, Slowenien und Österreich - sowie den Behörden Montenegros. Durch technische Assistenz der Partnerländer werden mittels Coachings, Workshops, Trainings und Analysen der einzelnen Verwaltungsbereichen des Landes die nationale Entwicklungsstrategie "Montenegro in the 21. century - an era of competitiveness" entwickelt und die vorhandenen Strukturen gestärkt. Durch die Beteiligung der ADA, aber auch anderer österreichischer Institutionen (Bundeskanzleramt, Umweltbundesagentur, Austrian Wirtschaftsservice) wird Montenegro weiterhin österreichisches Know-how zur Verfügung stehen.

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