
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.
Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development AgencySie investieren in die Märkte der Zukunft?
Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

Die ADA wickelt über Partnerorganisationen Calls for Proposals ab; etwa zur Unterstützung der Höheren Bildung, des Wissenstransfers und der Forschung.
Mit APPEAR (Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development) werden seit dem Jahr 2010 akademische Partnerschaften zwischen österreichischen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Partnerländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert.
Ziel von APPEAR ist es, die Qualität von Lehre und Forschung an den beteiligten Institutionen zu steigern, das Management und die Verwaltung effektiver zu machen und den wissenschaftlichen Dialog national und international zu stärken. Darüber hinaus werden durch die Partnerschaften die wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen, die zur Umsetzung der nationalen Armutsminderungsstrategien in den Partnerländern erforderlich sind, gestärkt. Die thematischen und geografischen Schwerpunktsetzungen von APPEAR orientieren sich an den Schwerpunkten der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Für eine APPEAR-Förderung kann im Rahmen von "Calls for Proposals" eingereicht werden. Umgesetzt wird APPEAR vom Österreichischen Austauschdienst (OeAD) und dem Lateinamerika-Institut.
Österreich ist seit 1985 Mitglied der Consultative Group on International Agricultural Research (CGIAR), wobei die Beiträge vom Bundesministerium für Finanzen (BMF) geleistet werden. Seit 2006 ist die ADA mit der inhaltlichen und administrativen Abwicklung dieser Förderungen betreut; die Auswahl der Forschungsprojekte erfolgt in enger Abstimmung mit dem BMF.
Ziel des österreichischen Beitrags zu CGIAR ist es, die internationale Agrarforschung hinsichtlich der Schaffung und Verbreitung von wissenschaftlichen und technologischen Innovationen einer sozial inklusiven und ökologisch nachhaltigen landwirtschaftlichen und ländlichen Entwicklung zu unterstützen. Dies beinhaltet, dass keine isolierte Grundlagenforschung finanziert wird, sondern vielmehr unmittelbar umsetzbare Forschungsergebnisse vorliegen, die den EndnutzerInnen direkt zugänglich sind. Die Einbindung der jeweiligen nationalen und lokalen Partner und Förderung der Zusammenarbeit aller Beteiligten – d.h. politische Entscheidungsträger, Forschungsinstitutionen, Beratungsdienstleistern und BäuerInnen – ist dabei zentral. Ebenso grundlegend ist die Stärkung von sozioökonomischen, umweltpolitischen und technologischen Kapazitäten der landwirtschaftlichen Forschungssysteme und der beteiligten Akteure in den Partnerländern. Die geographischen und thematischen Schwerpunktsetzungen der österreichischen Beitragsleistungen zu CGIAR orientieren sich an den Vorgaben der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Die Finanzierung von CGIAR erfolgt im Rahmen von "Call for Proposals" durch die ADA, wobei die "Guidelines for targeted funding of CGIAR centers" die Grundlage für die Auswahl und Entscheidungsfindung hinsichtlich der Förderung von Forschungsprojekten bilden. Eine Einreichung von Forschungsanträgen ist nur von Seiten ausgewählter CGIAR-Zentren möglich, wobei die Einbindung österreichischer Forschungsinstitutionen den Zentren obliegt.