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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Ostafrika

Österreichisches Know-How in den Bereichen Wasserversorgung und Siedlungshygiene ist in Ostafrika ein Begriff. Seit Jahren unterstützt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) dort das regionale "Water and Sanitation Programme" der Weltbank. In Uganda leistet Österreich beachtliche Beiträge zur Umsetzung von Wasserversorgungs- und Siedlungshygieneprojekten und hatte dort im Wassersektor bereits einmal für ein Jahr (2006/2007) den Vorsitz in der Geberkoordination inne. Aber auch in Ruanda ist die Alpenrepublik im Wassersektor engagiert. Eine fünfjährige, gemeinsam mit der EU kofinanzierte Unterstützung ermöglicht über 200.000 Menschen in einer benachteiligten ländlichen Region Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen. Dies führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensbedingungen.

Recht auf Frieden

Weitere OEZA-Schwerpunkte in der Sub-Sahara-Region sind Programme und Projekte zu Versöhnung, Friedenssicherung und Demokratieentwicklung. Gemeinsam mit anderen Gebern unterstützt Österreich Programme zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Durch Bildungs- und Aufklärungskampagnen über Grund- und Frauenrechte wird die Teilnahme der Bevölkerung an politischen Entscheidungsprozessen gefördert. In Konfliktregionen wie etwa Nord-Uganda werden Flüchtlinge und KindersoldatInnen bei der Wiedereingliederung in ihre Dörfer unterstützt.

Hilfe zur Selbsthilfe

Besonderes Augenmerk wird in der Region Ostafrika auf die Förderung von Dezentralisierung und Regionalisierung gelegt. Durch Beratung und Begleitung beim Aufbau von Fachkapazitäten zur Distriktverwaltung und -entwicklung werden funktionierende Strukturen auf bezirks- oder gemeindeähnlichen Ebenen geschaffen, um langfristig Eigenständigkeit zu erreichen. Ein Beispiel für ein solches Konzept stellt etwa die österreichische Unterstützung in Äthiopien dar, wo Kapazitätsaufbau in dezentralen Strukturen in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Ernährungssicherung gefördert wird. Dadurch werden diese Strukturen mittel- bis langfristig befähigt, eigenständig Programme und Projekte abzuwickeln. Es ist dies ein wesentlicher Schritt in Richtung Nachhaltigkeit von Entwicklungszusammenarbeit.


Die Konzentration der OEZA liegt in Ostafrika auf den Schwerpunktländern Äthiopien und Uganda.