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Palästinensische Gebiete
© ADA
Mann in den Palästinensischen Gebieten

Das Grundanliegen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) in den Palästinensischen Gebieten ist die Förderung des Nahost-Friedensprozesses. In Übereinstimmung mit der internationalen Gemeinschaft verfolgt Österreich das Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung. Im Einklang mit der Road Map und der EU Action Strategy unterstützt die OEZA die Palästinensiche Autonomiebehörde (Palestinian Authority, PA) beim Aufbau effizienter, demokratisch legitimierter und kontrollierter Institutionen eines zukünftigen zusammenhängenden, souveränen, demokratischen Staates.

Aufbau personeller Ressourcen

Die OEZA arbeitet in den Palästinensischen Gebieten vorrangig mit der Palästinensischen Autonomiebehörde, internationalen Organisationen und palästinensischen Nichtregierungsorganisationen zusammen. Sie fördert vor allem für die palästinensische Bevölkerung besonders wichtige Vorhaben im Bereich der Gesundheits- und Wasserversorgung sowie der Nothilfe und Flüchtlingsbetreuung. Besonderes Augenmerk wird auf die gleichzeitige Stärkung von Institutionen und den Aufbau personeller Ressourcen in den besetzten Gebieten gelegt.

Humanitäre Situation

Die humanitäre Situation und die Lebensbedingungen in den besetzten Gebieten sind schwierig. Im Gazastreifen stellen die Vereinten Nationen (VN) mittlerweile ein "De-Development" fest, nachdem Israel weiterhin die Öffnung der Grenzübergänge zum Gazastreifen blockiert und die Ein- und Ausfuhr von Gütern nur äußerst beschränkt zulässt. Innerhalb des Westjordanlandes führen Checkpoints sowie die Trennbarriere ("Barrier"), zu massiven Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der PalästinenserInnen.

Die OEZA unterstützt die humanitären Programme des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) zur Sicherung der Grundbedürfnisse der Bevölkerung und hilft auch, die Lebensbedingungen von besonders notleidenden Familien in Form von finanziellen Beihilfen zu verbessern.

Bessere Wasserqualität

Die Wasserversorgung ist eines der Hauptprobleme im israelisch-palästinensischen Konflikt. Die OEZA stärkt unter anderem die für die Wasserversorgung zuständigen Betreiberorganisationen. Ein von der OEZA finanziertes Projekt des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) im Gazastreifen soll die Kontrolle der Wasserqualität verbessern und die Gesundheitsgefährdung durch verschmutztes Wasser reduzieren. Die lokale Wasserbehörde wird bei Mitarbeitertrainings und Beschaffung von Laborausrüstung unterstützt, damit Schwermetalle im Wasser identifiziert und die Verschmutzungsquellen lokalisiert werden können.