Südosteuropa/Westbalkan
Südosteuropa befindet sich im Aufbruch. Die Region kann bereits beachtliche Erfolge im Zuge der Demokratisierung und des wirtschaftlichen Wandels vorweisen. Auf dem Weg zur europäischen Integration bleibt aber dennoch viel zu tun. Noch ist die politische Lage nicht überall stabil, vielerorts herrschen Arbeitslosigkeit und Armut.
Arbeitsplätze schaffen
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) hat sich daher zum Ziel gesetzt, in der Region Beschäftigung und Einkommen zu schaffen. Durch die Förderung der Entwicklung des privaten Sektors soll das nachhaltige wirtschaftliche Wachstum Südosteuropas unterstützt werden.
Wirtschaftliche Synergien nutzen
Bei ihren Aktivitäten in der Region nutzt die OEZA Synergien mit der österreichischen Wirtschaft und handelt in enger Abstimmung mit anderen heimischen Förderinstitutionen. Auch regionale Kooperationsansätze sind wichtiger Bestandteil der OEZA-Strategie in Südosteuropa. Der wichtigste internationale Koordinierungsrahmen für regionale Projekte ist der Regional Co-operation Council, der den Stabilitätspakt für Südosteuropa abgelöst hat und durch das zuständige Sekretariat in Sarajevo geführt wird.
Bildung modernisieren und Zivilgesellschaft stärken
Neben der Stärkung von UnternehmerInnen setzt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit insbesondere auf die Mobilisierung der Jugend. OEZA-Projekte und Programme fördern die Modernisierung der Bildungssysteme. Hochschulbildung und Berufsausbildung werden auf die Anforderungen Europas und des Arbeitsmarktes ausgerichtet.
Weiterer Schwerpunkt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sind die Förderung von Rechtsstaatlichkeit und Zivilgesellschaft sowie Maßnahmen gegen Menschenhandel.
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) konzentriert sich in Südosteuropa auf die Schwerpunktländer Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Kosovo und Moldau.


